ASFINAG: Baustart für die Umfahrung Drasenhofen

Drasenhofen (OTS) - Als Verlängerung für die jüngst fertiggestellte A 5 Nord/Weinviertel Autobahn startet die ASFINAG jetzt mit dem Bau der Umfahrung für Drasenhofen. Sie steht für Verkehrssicherheit, Verkehrsentlastung und mehr Lebensqualität im Weinviertel. Die ASFINAG investiert 50 Millionen Euro in die neue Strecke. 4,5 Millionen Euro netto finanziert das Land Niederösterreich und rund 1,3 Millionen Euro kommen als Zuschuss von der Europäischen Union. Nach ihrer Fertigstellung im Herbst 2019 ist die Umfahrung Drasenhofen Teil des ASFINAG Streckennetzes und wird bemautet.

Nationale und internationale Ehrengäste feierten mit der Bevölkerung heute Samstag, den 7. April, den feierlichen Spatenstich.

Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreich: „Mit dem Bau der Umfahrung Drasenhofen erfolgt der vorläufige Lückenschluss der A 5 Nord/Weinviertel Autobahn. Eine wesentliche Verbesserung sowohl für die Anbindung des Weinviertels an die Bundeshauptstadt Wien, als auch an unser Nachbarland, die Tschechische Republik. Die Umfahrung Drasenhofen wird aber auch eine wesentliche Entlastung und massive Lebensverbesserung der Bürgerinnen und Bürger von Drasenhofen bringen.“

„Nach jahrelangen Bemühungen der Bürger wird durch den Spatenstich und Baubeginn bald eine neue Lebensqualität für die Drasenhofenerinnen und Drasenhofener Wirklichkeit“, freut sich Christian Lausch, Abgeordneter zum Nationalrat, der in Vertretung von Verkehrsminister Norbert Hofer an der Veranstaltung teilnahm, „die Umfahrung Drasenhofen komplettiert ein enorm wichtiges Gesamtprojekt zur Entlastung der Menschen in der Region. Darüber hinaus hat ein gut ausgebautes Autobahnen- und Schnellstraßen-Netz Priorität. Der Verkehr kann optimal gelenkt werden und davon profitiert letztendlich, zusätzlich zu den Anrainerinnen und Anrainern, auch die Wirtschaft. Denn derartige Straßenbauprojekte schaffen bereits während des Baus Arbeitsplätze und kurbeln die regionale Wirtschaft an.“

 „Die A 5 zwischen Schrick und Poysbrunn hat es bereits vorgemacht: Entlastung vom Schwerverkehr, Zeitersparnis, keine Staus mehr und vor allem mehr Lebensqualität für die Menschen. Mit diesem letzten Lückenschluss bis zur Grenze – der Umfahrung Drasenhofen – können wir den Schwerverkehr nun endgültig aus dem Ort verbannen und sorgen damit für einen Quantensprung in der Lebensqualität für die Menschen in der Region“, so Karl Wilfing, NÖ-Landtagspräsident. „Vor allem die Staus waren ein regelrechter Hemmschuh für die Entwicklung der Region. Durch die Fertigstellung der A 5 wird nun auch Niederösterreichs BIP um 1,6 Prozent wachsen – das des Weinviertels um 5,6 Prozent – wie auch unsere Studie zum Wirtschaftswachstum durch die A 5 belegt.“

ASFINAG Vorstandsdirektorin Karin Zipperer zur Entlastung durch die Umfahrung: „Bereits unsere Verkehrsfreigabe der A 5 zwischen Schrick und Poysbrunn war ein Meilenstein zur Entlastung der Menschen in der Region. Die Umfahrung Drasenhofen wird zusätzlich nochmals rund 1.800 Lkw täglich aus den Ortschaften abziehen. Daher sind die 50 Millionen Euro, die wir investieren, sehr gut angelegt. Wir freuen uns bereits heute darauf, im Herbst 2019 die Verkehrsfreigabe zu feiern. Dann haben wir gemeinsam unsere Ziele für die Bevölkerung im nördlichen Weinviertel erreicht: kürzere Wege, mehr Sicherheit und die Verlagerung des Verkehrs von den Städten und Gemeinden auf eine sichere Autobahn und Umfahrungsstraße.“

„Mit der Umfahrung Drasenhofen setzen wir ein weiteres regional wichtiges Straßenbauprojekt im Weinviertel um“, sagt ASFINAG Vorstandsdirektor Klaus Schierhackl, „dass wir auch für diesen Abschnitt Gelder aus der Europäischen Union lukrieren konnten, unterstreicht dessen Bedeutung. Für die Planung der neuen Strecke und das Projektmanagement haben wir 1,3 Millionen Euro an Förderung erhalten. Und wenn wir kommendes Jahr die Umfahrung eröffnen, haben wir vorerst eines der bedeutendsten Infrastruktur-Projekte in Niederösterreich abgeschlossen.“

Ludwig Schleritzko, NÖ-Landesrat für Finanzen und Mobilität: „Im Jahre 2018 investieren ASFINAG und Land Niederösterreich in Summe  327 Millionen Euro in den Ausbau des Bundes- und Landesstraßennetzes. Das sichert und schafft 4.100 Arbeitsplätze im Land. Auch bei der Umfahrung Drasenhofen leistet das Land Niederösterreich einen Kostenbeitrag in der Höhe von 4,5 Millionen Euro netto.“

„Wenn wir eine neue Strecke errichten, steht der Schutz der Menschen und der Umwelt im Vordergrund. Zehn Prozent der Gesamtinvestition fließen daher beim Bau der Umfahrung in umfassende Schutzmaßnahmen“, betont ASFINAG Geschäftsführer Alexander Walcher. „Wir bauen beispielweise mehr als 8.000 Quadratmeter Lärmschutz und errichten zwei Brücken, damit Wildtiere die Strecke queren können. Für die erforderlichen Lärmschutzdämme wiederverwerten wir ausschließlich Erde, die wir zur Modellierung der Strecke an anderen Stellen abgebaggert haben.“

Entlastung vom Verkehr: Die Umfahrung Drasenhofen

Die fünf Kilometer lange Strecke wird ampel- und kreuzungsfrei errichtet und zusätzlich rund 1.800 Lkw pro Tag aus den Ortschaften abziehen. Geschützt werden die Bewohnerinnen und Bewohner von Drasenhofen, Steinebrunn, Kleinschweinbarth und Stützenhofen. Im Herbst 2019 gibt die ASFINAG die Umfahrung Drasenhofen für den Verkehr frei. Weitere Vorteile:

  • Weniger Lärm und Luftschadstoffe
  • Mehr Sicherheit auf der B 7 Brünner Straße
  • Weiterer Ausbau der Verbindung von und nach Tschechien

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AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
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Pressesprecherin für Wien, NÖ und Burgenland
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