„Bürgeranwalt“: Schwerverletzt nach Rodelunfall – Prozessmarathon wird existenzgefährdend

Am 7. April um 17.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Peter Resetarits präsentiert in der Sendung „Bürgeranwalt“ am Samstag, dem 7. April 2018, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Fälle:

Schwerverletzt nach Rodelunfall – Prozessmarathon wird existenzgefährdend

Familie E. aus der Steiermark steht vor einer finanziellen Katastrophe: Bei einem Rodelunfall vor fast neun Jahren waren Vater und Tochter mit einem entgegenkommenden Skidoo-Fahrer kollidiert. Das junge Mädchen wurde schwerverletzt, die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners 2016 zu Schadenersatz verurteilt. Jetzt fordert sie aber vom Vater des Mädchens rund 150.000 Euro. Er trage nämlich eine Mitschuld.

„Nachtfahrverbot“ für Pensionisten – Schikane durch Behörde?

Der 87-jährige Pensionist Erich H. aus Bad Zell ist zwar ein guter Sportschütze, doch die Behörde zweifelt an seiner Fahrtauglichkeit bei Dunkelheit. Deshalb ist in seinem Führerschein vermerkt, dass er nur untertags ein Auto lenken darf. Volksanwalt Dr. Peter Fichtenbauer spricht von einer Schikane der Behörde. Der Bezirkshauptmann von Freistadt (OÖ) und der zuständige Amtsarzt stellen sich der Diskussion.

Nachgefragt: Teure Nachmittagsbetreuung an Schulen

Maximilian ist schwerbehindert und besucht eine Schule in Stockerau. Die Kosten für die Nachmittagsbetreuung erhöhten sich im Vorjahr auf 677 Euro pro Monat. Das Siebenfache von anderen vergleichbaren Schulen, fand seine Mutter heraus. Volksanwalt Dr. Peter Fichtenbauer kritisierte in der Sendung „Bürgeranwalt“ ein unzulässiges Geschäftsmodell. Wenige Wochen später wurde der Tarif auf 120 Euro gesenkt. Gilt bei der Nachmittagsbetreuung jetzt generell „gleiches Recht für alle“?

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