Becher und Nevrivy begrüßen Wiener Bauordnungsreform: „Wien setzt richtiges Zeichen gegen die ausufernde Wohnraumspekulation“

Weiterentwicklung der Wiener Bauordnung setzt Maßstäbe für Österreichs Städteplaner

Wien (OTS/SPW) - Die Wiener Stadtregierung hat einen Entwurf für eine Novelle der Bauordnung vorgelegt. Der beinhaltet ein Bündel von ökologischen und ortsbildschützenden Maßnahmen. Die SPÖ Donaustadt-Bezirksparteivorsitzende, Wohnbausprecherin und Nationalratsabgeordnete Ruth Becher verspricht sich davon auch mehr Schutz für Gebäude mit günstigen Mieten: „Die Genehmigungspflicht für den Abriss älterer Gebäude entspricht unserer Forderung, den Wohnbauspekulanten Einhalt zu gebieten. Auch der Schutz einzelner Gebäude im Rahmen von Schutzzoneninseln hilft gegen den Verlust gesunder, mietpreisgeregelter Bausubstanz.“

Donaustadts Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy sieht das genauso. Er betont: „Zum Teil wurden Bauten in Nacht-und-Nebelaktionen abgebrochen. Ein offener, transparenter Umgang mit Bestandsobjekten ist ab jetzt gesichert.“

Becher und Nevrivy sehen sich in ihrem Kurs zum Schutz der Donaustädter Ortskerne gestärkt und begrüßen die neuen Instrumentarien. Sie sprechen von einem richtigen Zeichen gegen die ausufernde Wohnraumspekulation.

„Zuletzt wurde durch die Umsetzung der Ausweitung von Schutzzonen in den alten Ortsteilen unsere Forderung durchgesetzt, intakte Altbauten nicht aus Gründen der Profitmaximierung und zum Nachteil des Ortsbilds abzubrechen. Während viele Immobilienbesitzer dem Ruf des Geldes der Vorsorgewohnungsspekulanten folgen, widmen wir uns dem Schutz bestehender- sowie der Schaffung neuer Naherholungsräume. Die Donaustadt steht für geordnetes Wachstum zum Schutz der Lebensqualität der Bevölkerung“, erläutern Becher und Nevrivy. (Schluss) 

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