Bezirk Korneuburgs ISTmobil 2.0 startet mit vielen Verbesserungen

LR Schleritzko: „Niederösterreichs Ziel ist es, alle Mobilitätsarten bestmöglich miteinander zu vernetzen“

St. Pölten (OTS/NLK) - Das regionale Anrufsammeltaxi „Bezirk Korneuburg ISTmobil“ fährt nach einer dreijährigen Pilotphase ab April mit wesentlichen Neuerungen in 18 Gemeinden rund um Korneuburg. Die Umsetzung des NÖ AST-Tarifs in Anlehnung an den ÖV-Tarif und die enge Verknüpfung bzw. Anbindung an den öffentlichen Bus- und Bahnverkehr machen das ISTmobil nun für die Kunden noch attraktiver.

„Niederösterreichs Ziel ist es, alle Mobilitätsarten bestmöglich miteinander zu vernetzen. Daher haben wir erst kürzlich das ‚Mobilitätspaket 2018-2022‘ auf den Weg geschickt. Bedarfsorientierte Systeme wie das ISTmobil sind dabei ein wesentlicher Baustein als Zubringer zu ÖV-Knotenpunkten. Seit vielen Jahren fördert das Land Niederösterreich derartige Systeme, aktuell bereits in 85 Gemeinden. Das ISTmobil im Bezirk Korneuburg ist ein Leuchtturmprojekt, das nun in den Regelbetrieb überführt werden soll“, so Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko.

Die wichtigste Änderung ist die neue Tarifstruktur. Waren bisher die Preise starr nach einer Fünf-Kilometer-Staffelung ausgelegt, gelten nun die Preise des VOR-Tarifs inklusive eines Komfortzuschlags von 2 Euro tagsüber und 4 Euro ab 19 Uhr. Innerhalb einer Gemeinde wird ein einheitlicher Tarif verrechnet. Auch VOR-Zeitkarten (Wochen-, Monats-bzw. Jahreskarten) werden ab 1. September 2018 anerkannt. Der nunmehrige Tarif entspricht den Bemühungen des Landes Niederösterreich bedarfsgesteuerte Verkehre noch besser in den bestehenden öffentlichen Verkehr zu integrieren und für den Nutzer noch attraktiver zu gestalten. Damit wurden die Voraussetzungen für eine weitere Förderung im Rahmen des NÖ Nahverkehrsfinanzierungsprogrammes geschaffen.

ISTmobil rückt nun auch näher an den öffentlichen Verkehr und bindet die Auskunft über bestehende Bus- und Bahnverbindungen bei der Fahrtenanmeldung direkt ein. Fährt zur gleichen Zeit wie der angemeldete Fahrtwunsch ein Bus oder eine Bahn auf der gewünschten Strecke, wird der Fahrgast auf diese Verbindung verwiesen, wodurch Parallelfahrten vermieden werden.

Im April 2015 startete das Projekt. Es war das erste für einen gesamten Bezirk. Heute nutzen über 22.000 Personen pro Jahr das ISTmobil, wobei mehr als ein Drittel der Fahrten von oder zu einer ÖV-Haltestelle führen. Aber auch Fahrten zum Arzt, zum Nahversorger oder Bildungseinrichtungen als Ergänzung zum Schülerverkehr werden getätigt. Besonders Seniorinnen und Senioren sowie Jugendliche schätzen dieses Angebot und nutzen die Bestellmöglichkeiten mit Telefon bzw. Handy-App oder PC.

Die Betriebszeiten sind wochentags von 6 bis 22 Uhr bzw. Freitag und Samstag bis 24 Uhr. Regionale Taxi- und Mietwagenunternehmen sind im Projekt involviert. Gefahren wird von Sammelpunkt zu Sammelpunkt, wobei in der Region ein dichtes Netz von über 900 Sammelpunkten eingerichtet wurde. Auch wichtige Anknüpfungspunkte außerhalb der Region, wie der Bahnhof Tullnerfeld oder angrenzende U-Bahn bzw. S-Bahn-Stationen in Wien können erreicht werden.

Nähere Informationen: Büro LR Schleritzko, Florian Krumböck, BA, Mobil 0676/812-13546, E-Mail florian.krumboeck@noel.gv.at, NÖ.Regional.GmbH – Mobilitätsmanagement, Susanne Heinisch, Mobil 0676/88 591 322, E-Mail susanne.heinisch@noeregional.at

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