Personalabbau bei Opel: Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff) steht mit Arbeitsstiftung bereit

Umfassende Unterstützung bei Weiterbildung und Neuorientierung für Betroffene

Wien (OTS) - Das Opel-Werk in Aspern muss MitarbeiterInnen abbauen:
Von den 1.400 Arbeitsplätzen werden laut Betriebsrat, der einen entsprechenden Sozialplan mitträgt, etwa zehn Prozent gestrichen. Mitverantwortlich ist das Auslaufen von Teilen der Motorenproduktion. Das Werk bleibt aber erhalten.

Wichtig ist, den rund 140 MitarbeiterInnen, die jetzt vom Personalabbau betroffen sind, für einen beruflichen Neustart umfassend unter die Arme zu greifen. Der waff steht daher mit dem Instrument der Arbeitsstiftung bereit und ist mit den Personalverantwortlichen von Opel und dem Betriebsrat diesbezüglich bereits in Kontakt. Auch bei beruflicher Weiterbildung werden die Betroffenen umfassend unterstützt und begleitet. Dabei fördert der waff die Wiener TeilnehmerInnen mit bis zu 1.700 Euro pro Person.

Eckpunkte der Arbeitsstiftung

Neben der individuellen Begleitung bei der beruflichen Neu- und Umorientierung bietet sie vor allem die Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren. Diese kann von Einzelkursen, außerordentlichen Lehrabschlüssen bis hin zu akademischen Ausbildungen, zB Fachhochschulen, reichen. Besonders attraktiv ist die Stiftung für Personen, die einen grundlegenden beruflichen Neuanfang ins Auge fassen. Die StiftungsteilnehmerInnen werden selbstverständlich auch bei der Jobsuche aktiv unterstützt. Spezielle Unterstützung gibt es für ältere TeilnehmerInnen (50+). Alle StiftungsteilnehmerInnen bekommen während der Stiftungsteilnahme „Stiftungsarbeitslosengeld“, das dem Arbeitslosengeld entspricht und vom AMS finanziert wird, mit dem der waff bei diesen Aktivitäten engstens kooperiert.

Rückfragen & Kontakt:

Gabriele Philipp
Mediensprecherin des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff)
Tel.: +43 1 217 48-318
E-Mail: gabriele.philipp@waff.at

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