KO Hirz: Grüne OÖ begrüßen Wiederkandidatur von Meinhard Lukas als Rektor und fordern politische Rückdeckung für den Ausbau der JKU

Gerechte Budgetzuteilung an JKU für deren Ausbau unabdingbar – Benachteiligung stoppen – Grüne starten überparteiliche Landtagsinitiative

Linz (OTS) - „Wir Grüne begrüßen die Wiederkandidatur von Meinhard Lukas als Rektor der JKU. Er hat schon bisher wichtige Schritte gesetzt und einen ambitionierten Plan auf Schiene gebracht, um die JKU als internationalen Player im Universitätsbereich zu etablieren. Mit einer neuerlichen Amtszeit von Meinhard Lukas wäre gewährleistet, dass dieser Weg des Ausbaus und der Internationalisierung fortgesetzt wird“, kommentiert der Klubobmann der Grünen OÖ LAbg. Gottfried Hirz die Entscheidung von Rektor Meinhard Lukas.

Gerade in der aktuellen Situation ist eine starke Stimme und Persönlichkeit an der Spitze der JKU unabdingbar. Denn um den eingeschlagenen Weg zu realisieren, braucht die JKU die entsprechenden Mittel und einen Rektor mit Durchsetzungsvermögen gegenüber dem Bund, steht doch eine Neuverteilung des österreichischen Uni Budgets an. Eine Neuverteilung, die leider das schon bestehende Ungleichgewichtig zwischen den Unis fortzuschreiben droht.

Denn die JKU wird vom Bund bei der Uni-Finanzierung seit Jahren stark benachteiligt. Zwar wird das Uni Budget für die Jahre 2019 bis 2021 um 1, 35 Mrd. Euro auf 11,07 Mrd. Euro aufgestockt. Aber im Gegensatz zu den schon bisher bestens dotierten Unis Wien und Graz würde die JKU von der Aufstockung nicht profitieren, sondern neuerlich schwer benachteiligt. „Das ist nicht hinnehmbar. Gibt es für die JKU keine Budgeterhöhung, ist ein Ausbau der Lehrstühle und Studienplätze in Linz nicht möglich. Dann drohen stärkere Zugangsbeschränkungen und oö. Studierende werden gezwungen nach Wien und Graz abzuwandern. Das wäre ein schwerer Rückschlag für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Oberösterreich“, betont Hirz.

Die Grünen starten daher in der nächsten Landtagssitzung eine überparteiliche dringliche Initiative. Mit dieser vollen politischen Rückendeckung soll sichergestellt werden, dass die JKU bei den laufenden Budgetverhandlungen der Unis einen gerechten Anteil am Zuwachs des Gesamtbudgets erhält und vom Bund nicht benachteiligt wird. „Die JKU braucht diese Mittel, um den Ausbau des Angebots an Lehrstühlen und Studienplätzen zu sichern. Es geht um die zukunftsfähige Weiterentwicklung unseres Universitäts-Standortes“, betont Hirz.

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