Klima- und Energiestrategie – nur mit Steuerreform ein Erfolg

Die Umsetzung einer ökosozialen Steuerreform ist Voraussetzung dafür, dass die Klimastrategie gelingt

Aus unserer Sicht ist es sehr erfreulich, dass sich die Energiestrategie nicht nur mit der Stromwirtschaft befasst, sondern auch die Umstellung des Wärmemarktes weg von fossilen, hin zu erneuerbaren Energieträgern in Angriff nimmt. Oft wird vergessen, dass wir bei der Nutzung von Energie für die Beheizung von Gebäuden, die rund ein Drittel des gesamten Energieeinsatzes in Österreich ausmacht, überwiegend von importierten fossilen Energieträgern, insbesondere Erdgas und auch Heizöl, abhängen
Christian Rakos, GF von proPellets Austria
Die TU Wien hat in der Studie „Wärmezukunft 2050“ die Möglichkeiten zur Dekarbonisierung des Wärmemarktes untersucht und festgestellt, dass der Umstieg auf erneuerbare Energieträger möglich ist und mit großen Vorteilen für die heimische Wirtschaft verbunden wäre. Die Energiestrategie ist also grundsätzlich auf dem richtigen Weg – entscheidend wird sein, ob die Regierung bei der Steuerreform die Steuerprivilegien für fossile Energie beseitigt und Kostenwahrheit herstellt. Dann kann die Energiestrategie auch ein Erfolg werden.
Christian Rakos, GF von proPellets Austria

Wolfsgraben (OTS) - Die von Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Bundesminister Norbert Hofer am Dienstag präsentierte #mission2030 ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Energiewende in Österreich. Die von Elisabeth Köstinger in der ZiB2 angesprochene ökosoziale Steuerreform im Jahr 2020 wäre der entscheidende Schritt, um die Energiewende tatsächlich in Gang zu bringen. 

Christian Rakos, GF von proPellets Austria „Aus unserer Sicht ist es sehr erfreulich, dass sich die Energiestrategie nicht nur mit der Stromwirtschaft befasst, sondern auch die Umstellung des Wärmemarktes weg von fossilen, hin zu erneuerbaren Energieträgern in Angriff nimmt. Oft wird vergessen, dass wir bei der Nutzung von Energie für die Beheizung von Gebäuden, die rund ein Drittel des gesamten Energieeinsatzes in Österreich ausmacht, überwiegend von importierten fossilen Energieträgern, insbesondere Erdgas und auch Heizöl, abhängen“. 

Rakos weiter: „Die TU Wien hat in der Studie „Wärmezukunft 2050“ die Möglichkeiten zur Dekarbonisierung des Wärmemarktes untersucht und festgestellt, dass der Umstieg auf erneuerbare Energieträger möglich ist und mit großen Vorteilen für die heimische Wirtschaft verbunden wäre. Die Energiestrategie ist also grundsätzlich auf dem richtigen Weg – entscheidend wird sein, ob die Regierung bei der Steuerreform die Steuerprivilegien für fossile Energie beseitigt und Kostenwahrheit herstellt. Dann kann die Energiestrategie auch ein Erfolg werden.“ 

proPellets Austria verbindet und vertritt seit 2005 die österreichische Pelletwirtschaft. Pelletproduzenten, Händler, Heizkessel- und Kaminofenhersteller, Forschungs- und Beratungseinrichtungen sowie Hersteller von Pelletieranlagen und -komponenten sind Mitglieder des Verbandes. 

Link zur TU Wien Studie "Wärmezukunft 2050"

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