GLOBAL 2000 entdeckt neue hochimmune Bestäuber-Art - wissenschaftliche Sensation löst Probleme der Biodiversität

Der „Hummeling“ widersteht auch dem stärksten Pestizideinsatz und hat auch sonst einiges auf Lager

Wien (OTS) - WissenschaftlerInnen von GLOBAL 2000 entdeckten bei einer Feldstudie zur Untersuchung des Bienen- und Schmetterlingssterbens völlig überraschend eine neue Tierart. Die spontan als „Hummeling“ benannte neue Bestäuberart weist Merkmale von Biene, Schmetterling und Hummel auf und zeigt sehr ungewöhnliche Verhaltensweisen.

"Ich hielt das Tier zuerst einfach für einen besonders großen Schmetterling oder ein verkleidetes Kind" erklärt Dr. B. Stäuber, Biodiversitäts-Expertin der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 den Sensationsfund, "Aber dann hörte ich dieses für Hummeln typische Brummen und sah auch den gelb-schwarz gemusterten Kopf des Tieres. Am merkwürdigsten war aber wohl, dass das Tier gerade eine Flasche "Roundup" verspeiste, das bekanntlich aus dem  hochgefährlichen Glyphosat besteht. Selbst die Plastikflasche wurde restlos verzehrt."

Die Biodiversität ist gerettet

Bei näherer Betrachtung zeigte sich, dass die Natur offenbar einen neuen Weg gefunden hatte, den bedrohten Tierarten Biene, Schmetterling und Hummel zu Hilfe zu eilen und zwar mit einer spontanen Mutation. "Der Hummeling hat die ausladenden bunten Flügel des Schmetterlings, den robusten Körper der Hummel und den Kopf einer Biene. Der Stachel ist sehr stark ausgeprägt und verfügt über mehrere gezahnte Klingen sowie eine Abschussvorrichtung. Das Tier kann diesen immer wieder nachwachsenden Stachel über zwei Meter weit verschießen und sammelt diesen anschliessend wieder ein, um Bedrohungen entschlossen entgegen treten zu können. Während dieser Prozedur gibt der Hummeling einen Hyänen-artigen Laut von sich, der wie Hohngelächter klingt."

Lieblingsspeise Pestizide

Weiteres wurde beobachtet, wie ein Schwarm Hummelinge innerhalb weniger Sekunden unter ohrenbetäubendem Gesumme in die Umwelt ausgebrachte Neonicotinoide einsammelten, diese verzehrten und somit für die Natur unschädlich machten. Mit dieser neuen, superresistenten Bestäuber-Art scheint nun ein wehrhaftes Wesen auf den Plan zu treten, das allen Befürchtungen um den Verlust unserer Lebensgrundlage, der Biodiversität, ein Ende macht. Es wurde auch beobachtet, wie ein Schwarm Hummelinge eine Art Paarungsflug rund um eine arglos auf der Weide grasende Kuh vollführten. Man darf also gespannt sein, was der Natur noch so alles einfällt.

Die Wirtschaft atmet auf

Die Industriegruppe Pflanzenschutz atmet auf und will den Hummeling nun auch als Wappentier verwenden. Bisherige Versuche, das streitbare Tier zu Studienzwecken einzufangen, sind jedoch kläglich gescheitert. Nun soll nun die neue Lanzenreiterstaffel des Innenministeriums antreten und man darf auch gespannt sein, wie dieses Match ausgeht.

Biene, Hummel, Schmetterling: Sad Losers!

Die Sorge um unsere BestäuberInnen kann jedenfalls beruhigt ad acta gelegt werden: Bienen, Hummeln, Schmetterlinge - diese schwachen Arten, anfällig für Dinge, die unsere galoppierende Wirtschaft zum Wachstum braucht wie Pestizide, Umweltverschmutzung und Umweltverbauung gehören der Vergangenheit an. Die Zukunft gehört dem Hummeling mit seinem neuen Stil, er zeigt, dass es Zeit für Neues ist.

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