APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Strache und Löger aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 23.03.2018 bis 29.03.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

Am Samstag kündigte der Bundeskanzler in einem Ö1-Interview Reformen im AMS an. Kurz will eine "Taskforce" zur AMS-Reform einsetzen, bestehend aus den Regierungskoordinatoren Gernot Blümel (ÖVP) und Norbert Hofer (FPÖ), Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ), Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP). Sie sollen die AMS-Schulungen auf ihre Effizienz überprüfen. Im AMS sei man noch nicht auf die Herausforderungen eingestellt, die die Zuwanderung mit sich bringe, so der Regierungschef. Offizieller Anlass für die Kritik ist ein AMS-interner Revisionsbericht, der auf Mängel bei der Integration Arbeitsloser mit nicht deutscher Muttersprache hinweist. Kritiker werfen der Regierung vor, das AMS „umfärben“ und die politisch nicht genehme Führungsspitze auswechseln zu wollen.  

Der ehemalige Bundeskanzler und jetzige SPÖ-Klubobmann Christian Kern fand am Mittwoch keine positiven Worte für die ersten 100 Tage der Regierung. Die Bilanz sei "dürftig und dünn", sagte er. "Es ist wenig passiert, und das, was passiert ist, ist in vielen Bereichen ein massiver Rückschritt." Kritik übte er auch an Bundeskanzler Kurz. Schwarz-Blau I habe einen Veränderungsplan für Österreich gehabt, unter Kurz gebe es vornehmlich "einen PR-Plan", urteilte der SP-Chef.

Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) aus Position sieben im Ranking. 

Gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz nahm die Außenministerin Stellung zu den Ausweisungen russischer Diplomaten aus der Mehrheit der EU-Staaten nach dem Giftanschlag auf den Doppelagenten Sergej Skripal. Österreich werde sich den Maßnahmen nicht anschließen. „Wir sind in der Bundesregierung gut abgestimmt und werden keine Diplomaten ausweisen“, so Bundeskanzler und Außenministerin Karin Kneissl in einer gemeinsamen Stellungnahme. Im Ö1-Morgenjournal sagte Kneissl, dass es in „schwierigen Situationen“ immer auch einen Platz für „Dialog“ geben müsse. 

Die wachsenden Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo waren ein zentrales Gesprächsthema zwischen Österreichs Außenministerin und der serbischen Regierungschefin Ana Brnabic bei einem Treffen am Mittwoch. Brnabic habe ihr die "serbische Sichtweise erläutert", sagte Kneissl nach der Unterredung in Belgrad, und fügte hinzu: Alle hätten ein Interesse daran, dass die Situation nicht weiter eskaliere.

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