Schützen um zu heilen

Keine Innovation ohne Schutz – die Patentierung von Erfindungen ist die Grundlage für neue Therapien zur Krankheitsbekämpfung.

Arzneimittelinnovationen gibt es, weil es die Möglichkeit gibt, sich über eine gewisse Zeitspanne vor Nachahmung zu schützen. Bei durchschnittlich 12 Jahren Entwicklungszeit und bis zu 2,6 Milliarden Dollar an Investment, die bei der Entwicklung eines neuen Arzneimittels anfallen, ist es klar, dass Unternehmen auch einen Anreiz benötigen, so ein Wagnis überhaupt einzugehen
Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig

Wien (OTS) - Was heute in einem gemeinsam von 10 Denkfabriken und Nicht-Regierungsorganisationen aus sieben Ländern veröffentlichten Statement über die Bedeutung des Patentschutzes gefordert wurde, kann im Sinne einer modernen Medizin nur bestätigt werden: „Arzneimittelinnovationen gibt es, weil es die Möglichkeit gibt, sich über eine gewisse Zeitspanne vor Nachahmung zu schützen. Bei durchschnittlich 12 Jahren Entwicklungszeit und bis zu 2,6 Milliarden Dollar an Investment, die bei der Entwicklung eines neuen Arzneimittels anfallen, ist es klar, dass Unternehmen auch einen Anreiz benötigen, so ein Wagnis überhaupt einzugehen“, erklärt Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig.

Um vielversprechende Projekte aus der Grundlagen- in die angewandte Forschung zu überführen und sie bis zur Marktreife zu entwickeln, egal ob es sich dabei um ein neues Medikament handelt oder ein anderes innovatives Produkt, ist es unerlässlich, dieses Know-how und diese Produkte frühzeitig vor einer Nachahmung zu schützen. „Der Patentschutz ist eine wesentliche Säule und Ansporn für die Entwicklung neuer Produkte. Was beispielsweise den Gesundheitsbereich betrifft, so zeigt sich sein Nutzen darin, dass dank neuer Therapien, die auf den Markt kommen, immer mehr Krankheiten behandelbar oder sogar heilbar werden. Daher sind Patente so wichtig – damit wir den Gesundheitszustand der Bevölkerung weiter verbessern“, betont Huber.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand März 2018), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

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