Bildungsministerium erkennt trans- und homofeindliches Mobbing als Problem an

Neuer Leitfaden des Bildungsministeriums widmet sich dem Umgang mit Mobbing in der Schule. HOSI Salzburg konnte Expertise zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt einbringen.

Es ist wichtig, zu verstehen, dass trans- und homofeindlich motiviertes Mobbing nicht nur Schüler*innen trifft, die selbst lesbisch, schwul, bisexuell oder transident sind
HOSI-Salzburg-Obfrau Gabriele Rothuber
Auch heterosexuelle Schüler*innen, die den tradierten Rollenbildern nicht entsprechen, sind Opfer von homo- und transfeindlich motiviertem Mobbing. Es ist notwendig, dass Lehrpersonen hier klar Stellung beziehen. Der neue Leitfaden soll als praxis-orientierte Handreichung dienen und richtet sich an Lehrkräfte und das psychosoziale Unterstützungssystem an Schulen.
HOSI-Salzburg-Obfrau Gabriele Rothuber

Salzburg (OTS) - Die Menschenrechtsinitiative HOSI Salzburg ist hoch erfreut über die Einbeziehung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im neuen Leitfaden des Bildungsministeriums. Bereits im Vorfeld konnte sie gemeinsam mit dem Verein Selbstbewusst Expertise einbringen und ein Fallbeispiel zu homo- und transfeindlich motiviertem Mobbing erarbeiten.

Es ist wichtig, zu verstehen, dass trans- und homofeindlich motiviertes Mobbing nicht nur Schüler*innen trifft, die selbst lesbisch, schwul, bisexuell oder transident sind“, erklärt HOSI-Salzburg-Obfrau Gabriele Rothuber. „Auch heterosexuelle Schüler*innen, die den tradierten Rollenbildern nicht entsprechen, sind Opfer von homo- und transfeindlich motiviertem Mobbing. Es ist notwendig, dass Lehrpersonen hier klar Stellung beziehen. Der neue Leitfaden soll als praxis-orientierte Handreichung dienen und richtet sich an Lehrkräfte und das psychosoziale Unterstützungssystem an Schulen.

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