FPÖ-Mayer: Nein zu Kärntner Glyphosatverbot weiterer Imageschaden für EU-Kommission

Freiheitlicher Abgeordneter bekräftigt Forderung nach zügigem nationalem Verbot

Wien/Brüssel (OTS) - “Die Ablehnung des Kärntner Glyphosatverbots ist ein weiterer herber Schlag für die Glaubwürdigkeit der EU- Kommission, die noch im Sommer 2016 betont hat, dass es den Mitgliedsstaaten freigestellt ist ob sie Glyphosat zulassen oder nicht,” so der freiheitliche EU- Abgeordnete Georg Mayer auf die gestrigen Vorhaltungen aus Brüssel, wonach das Kärntner Verbot des Unkrautvernichters nicht hinreichend begründet sei.

Mayer, der auch Mitglied des EU- Sonderausschusses für die Zulassung von Pestiziden ist, drängt auf eine zügige nationale Lösung in der Glyphosatfrage.

„Für mich sprechen die zahlreichen Studien zur Gefährlichkeit von Glyphosat eine eindeutige Sprache, wir müssen rasch handeln- glyphosathaltige Pflanzengifte müssen im Interesse unseres Verbraucher- und Umweltschutzes nicht nur in sensiblen Bereichen verboten werden, sie müssen gänzlich aus unserer Nahrungskette verschwinden. Es ist traurig wenn die EU- Kommission das anders sieht und nun fadenscheinige Formalkriterien vorschiebt, statt den Kärntner Wunsch nach einem Verbot zu respektieren. 

Das bedeutet für uns aber auch, dass wir zügig Druck über die Bundesregierung aufbauen müssen. Ich bleibe bei unserer freiheitlichen Forderung nach einem unverzüglichennationalen Verbot dieses Gifts!“

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