„Alt, aber Polt“: Fortsetzung des preisgekrönten Publikumserfolgs mit Steinhauer und Berben

ORF-Premiere der sechsten Komarek-Romanverfilmung am 31. März in ORF 2

Wien (OTS) - Mit bis zu 1.104.000 Zuseherinnen und Zusehern und einem Marktanteil von bis zu 37 Prozent zählt „Polt“ mit den bisher ausgestrahlten fünf Filmen wohl zu den erfolgreichsten ORF-Ermittlern der vergangenen Jahre. Nun ist Erwin Steinhauer zwar „Alt, aber Polt“, wenn am Samstag, dem 31. März 2018, um 20.15 Uhr der neueste, sechste Krimi der preisgekrönten Erfolgsreihe auf dem Programm von ORF 2 steht. Iris Berben, die am Samstag, dem 7. April, in der Wiener Hofburg (live in ORF 2) mit der Platin-Romy geehrt wird, schlüpft in diesem von ORF und ARTE koproduzierten Film in die Rolle einer ehemaligen Schauspielerin, die hofft, ausgerechnet im vermeintlich idyllischen Weinviertel noch einmal glänzen zu können. Oder hat die schrullige Diva vielleicht sogar etwas mit dem Todesfall im Dorfzu tun?

Neben dem mehrfach preisgekrönten Duo Erwin Steinhauer und Iris Berben, die voraussichtlich 2018 im ORF auch als „Die Protokollantin“ zu sehen sein wird, sind in weiteren Rollen des im Weinviertler Pulkautal gedrehten ORF/ARTE-Spielfilms „Alt, aber Polt“ u. a. erneut der 2017 verstorbene Hans-Michael Rehberg und Michou Friesz sowie Florian Teichtmeister, Rainer Wöss, Sandra Cervik, Herbert Föttinger und Michael Mendl zu sehen. Für Regie und Drehbuch zeichnet wieder der mehrfach preisgekrönte Julian Pölsler verantwortlich, der auch für „Polt“ schon zweimal mit der goldenen Romy prämiert worden ist.

Alfred Komarek: „Polt ist alt geworden“

Autor Alfred Komarek über den aktuellen sechsten Teil seiner Krimireihe: „Der Titel verrät schon einiges: Polt ist alt geworden, sieht sich am Rande der dörflichen Gesellschaft, lebt aber, bedächtig beobachtend, mit. Ein rundum liebenswertes Mädchen mit denkbar guten Voraussetzungen für eine glückliche Zukunft wird tot aufgefunden. Polt möchte nicht ermitteln, das ist für ihn Vergangenheit. Aber dieses Ende eines jungen Lebens kann ihm nicht gleichgültig sein. Als er erkennen muss, wie viele Menschen im Dorf Schuld daran haben, will er Klarheit – und ist noch einmal bereit, sich mit aller Kraft dafür einzusetzen. Das ist der letzte Roman um Simon Polt. Aber er lebt eigensinnig und stur als Untermieter in meinem Kopf weiter. Oder ist er längst der Hauptmieter?“

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Simon Polt (Erwin Steinhauer) lebt zufrieden mit sich und der Welt. Seine Welt ist das Wiesbachtal im Weinviertel, seine Freunde sind die Weinbauern, Jäger und alle übrigen Dorfbewohner/innen. Fast alle Dorfbewohner/innen. Er arbeitet als Drittelwirt im örtlichen Dorfwirtshaus und in der letzten Greißlerei des Dorfes. Und Polt ist neuerdings auch noch Weinbauer. Mit geringem Ertrag, aber immerhin. Statt sich aber beim „Herbstzauber“ in der Kellergasse unter die Menschen zu mischen, zieht er es vor, in seinem Presshaus mit seinen Freunden zu sitzen, seinen „jungen Grünen“ zu probieren und zu sinnieren.

Doch dann geschieht ein Unglück und zerstört die beschauliche Idylle:
Die Tochter eines der angesehensten, weil modernsten und trendigsten Winzer des Tales kommt in der Nacht nach dem „Herbstzauber“ zu Tode. Der zuständige Polizist, Walter Grabherr (Rainer Wöss), ersucht den ehemaligen Gendarmen Polt um Mithilfe. Polt beginnt sich umzuhören, geht mit offenen Augen und Ohren durch das Dorf und findet viele Antworten – die aber noch mehr Fragen aufwerfen. So stößt Polt über seine guten Kontakte mit einigen jugendlichen Dorfbewohnern zu einer „Gang“, die sich auf Friedhöfen herumtreibt und dem Satanskult nicht abgeneigt ist. Bevor das junge Mädchen im Wiesbach ertrunken ist, hatte es sich auf den Heimweg über den örtlichen Friedhof gemacht, und Polt will natürlich wissen, was da passiert sein könnte. Doch wieder einmal stößt er auf eine Mauer des Schweigens.

Dabei begegnet Polt auch einer Frau, die ihn zunehmend interessiert, vor allem wegen ihrer Schrulligkeit. Doch Polt vermutet, dass da noch mehr hinter der Fassade dieser Frau stecken könnte, etwas, das mit dem Tod des Mädchens zu tun haben dürfte. Mira Martell (Iris Berben), eine ehemalige Schauspielerin, die glaubt, hier am flachen Land noch einmal mit ihrer Schauspielkunst glänzen zu können, wird zu einer Verbündeten bei der Suche nach Wahrheit. Ebensolche Verbündete bei seiner Wahrheitssuche sind Grete Hahn (Michou Friesz), die alkoholkranke, ehemalige Dorfschönste, und der Kriminalpolizist Ernst Zlabinger (Florian Teichtmeister). Sie alle gemeinsam schaffen das Unmögliche: Licht ins Wiesbachtal zu bringen und Klarheit, denn Polt gibt wieder einmal nicht auf, bis er weiß, „wie’s wirklich war“.

„Alt, aber Polt“ ist eine Produktion der epo-film in Koproduktion mit ORF und ARTE, gefördert vom Fernsehfonds Austria und dem Land Niederösterreich.

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