„profil“: BVT-Affäre erreicht ÖVP-Parlamentsklub

WKStA befragte zwei ÖVP-Mitarbeiter als Zeugen – laut anonymen Anzeigen soll ÖVP-Klub Kopie von Daten der Kanzlei Lansky besitzen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ online berichtet, erreicht die Affäre BVT den Parlamentsklub der ÖVP. Nach Recherchen von „profil“ und „Der Standard“ wurden am 29. Jänner dieses Jahres zwei Mitarbeiter des Parlamentsklubs von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft als Zeugen befragt. Laut den anonymen Anzeigen aus dem Vorjahr soll das BVT dem ÖVP-Parlamentsklub eine Kopie der Serverdaten der Wiener Anwaltskanzlei LGP – Kanzleigründer Gabriel Lansky ist langjähriger SPÖ-Rechtsberater – zugespielt haben. Dies in der (behaupteten) Absicht, im Wahlkampf 2017 „Skandale rund um die SPÖ zu thematisieren“, wie es in einem der anonymen Schreiben heißt. Dafür gibt es allerdings keinen einzigen Beleg.

Der ÖVP-Klub bestätigt die Befragung der Zeugen durch die Staatsanwaltschaft, will mit dem Fall aber nicht in Verbindung gebracht werden. „Der ÖVP-Klub ist weder in Besitz der bezughabenden Daten des Rechtsanwalts Dr. Lansky, noch haben Hausdurchsuchungen stattgefunden“, schreibt der stellvertretende Kommunikationsleiter Nikolaus Horak in einer Stellungnahme.

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