Krainer: Parteipropaganda von Launsky-Tieffenthal für Regierungssprecher „völlig unakzeptabel“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Budgetsprecher Jan Krainer hält die Rechtfertigungsversuche von Regierungssprecher Launsky-Tieffenthal im Zusammenhang mit den gestiegenen Kosten für die Ministerbüros für völlig inakzeptabel. Tatsächlich bezieht sich der Sprecher der blau-schwarzen Regierung auf eine alte Anfragebeantwortung der Neos mit Werten von Februar 2017, die auf 1,29 Mio. Euro bzw. aufs Jahr hochgerechnet auf Gesamtkosten von rund 18 Millionen kommt. Das ist deutlich weniger als die Kosten der Ministerbüros von Schwarz-Blau, die sich mit dem Personalstand bereits von Jänner, trotz noch nicht vollständig besetzter Kabinette, auf über 22 Millionen Euro für das Jahr 2018 summierten. ****

     Kurios an der Stellungnahme von Launsky-Tieffenthal sei überdies, dass der zwar sagt, er „beteiligt sich nicht an Hochrechnungen“, selbst allerdings mit nicht im geringsten nachvollziehbaren Hochrechnungen hantiere.

Krainer hält dem Sprecher der Regierung Kurz-Strache vor, dass er „den Spin der ÖVP-Parteizentrale eins zu eins als offizielle Position der österreichischen Bundesregierung kommuniziert“. Das ist, wie Krainer betont, „unwürdig für Regierungssprecher der Republik". (Schluss)wf

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