Light up the World for TB

Welttuberkulosetag 2018

Zu oft und zu schnell werden einzelne  „Sündenbocke“ ausgemacht; zu schnell werden – manchmal kenntnisfrei, manchmal aus xenophober Angst, manchmal aus Böswilligkeit – die Schwächsten in unser Gesellschaft wie die Flüchtlinge für die TB verantwortlich gemacht.
Pfr. Edwin Matt, Kuratoriumsvorsitzender plan:g
Das Miteinander von Mensch und Umwelt und das Leben von armen und reichen Menschen in der Einen Welt muss verändert werden, um die TB zu überwinden
Mag. Matthias Wittrock, Geschäftsführer plan:g Partnerschaft für globale Gesundheit

Bregenz/Genf (OTS) - Am 24. März 1882 gab Robert Koch die Entdeckung des Tuberkulose-Bakteriums (TB) bekannt. Zum 24. März 2018 ruft die Stop-TB-Partnerschaft dazu auf, mehr politische Verantwortung zu übernehmen. Die Stop-TB-Partnerschaft ist ein Bündnis der Weltgesundheitsorganisation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen wie plan:g, Partnerschaft für globale Gesundheit.

Unter dem Motto „Licht auf die TB werfen“ strahlt das Bündnis am Welttuberkulosetag weltweit prominente Gebäude rot an.

plan:g und die Basilika von Rankeweil beteiligen sich an dieser Aktion. Die Kirche scheint zwischen Himmel und Erde zu schweben. Außerdem verbindet die Basilika Stadt und Land in besonderer Weise. Damit will plan:g deutlich machen, dass die TB als Zoonose eine globale Herausforderung ist. Gleichzeitig möchte plan:g zur Versachlichung der Debatte beitragen. Dazu Pfarrer Edwin Matt, Vorsitzender des plan:g-Stiftungskuratoriums: "Zu oft und zu schnell werden einzelne  „Sündenbocke“ ausgemacht; zu schnell werden – manchmal kenntnisfrei, manchmal aus xenophober Angst, manchmal aus Böswilligkeit – die Schwächsten in unser Gesellschaft wie die Flüchtlinge für die TB verantwortlich gemacht."

TB ist eine Zoonose, eine Krankheit, die sowohl Tiere wie auch Menschen betrifft. Zu den Forderungen von plan:g zum Welt-TB-Tag gehört unter anderem, mehr Geld für die Forschung zur Verfügung zu stellen. Außerdem dürfe Österreich nicht aus der Solidargemeinschaft derjenigen Länder aussteigen, die den Tabakmissbrauch überwinden wollen - Rauchen ist direkt mit einem erhöhten TB-Risiko assoziiert.

Dazu Matthias Wittrock, Geschäftsführer von plan:g "Das Miteinander von Mensch und Umwelt und das Leben von armen und reichen Menschen in der Einen Welt muss verändert werden, um die TB zu überwinden." 

Mehr Informationen: https://www.plan-g.at/WTT18 

Foto zum Welttuberkulosetag

plan:g ist eine Stiftung der Diözese Feldkirch und entwickelt seit 1958 internationale Zusammenarbeit. Gegründet als Leprahilfswerk leistet plan:g Beiträge zur Überwindung stigmatisierender Armutskrankheiten in den Partnerländern der Entwicklungszusammenarbeit. Ziel ist die nachhaltige Entwicklung des Gesundheitssektors in der globalisierten Welt. plan:g trägt das österreichische Spendengütesiegel. Spenden sind steuerbegünstigt absetzbar.

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