Vilimsky: „EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei endlich beenden“

Vor Gipfel mit Erdogan: "Völlig unverständlich, warum EU-Spitze an Beschwichtigungspolitik festhält"

Wien (OTS) -  „Es ist völlig unverständlich, warum die EU-Spitze weiter an der Beschwichtigungspolitik gegenüber dem türkischen Machthaber Erdogan festhält. Längst sollte klar sein: Die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei gehören endgültig beendet“, erklärte heute Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament und FPÖ-Generalsekretär.

Hintergrund ist das für heute geplante Gipfeltreffen von EU-Kommissionschef Juncker und EU-Ratspräsident Tusk mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. „Über 100.000 Menschen als angebliche Regimegegner entlassen, Zehntausende in Haft, ein Angriffskrieg in Syrien gegen Kurden: Was die EU der Türkei alles durchgehen lässt, ist völlig unverantwortlich. Dass sie dafür auch noch mit Milliarden an sogenannter Heranführungshilfe aus Steuergeld belohnt wird, ist absurd“, so Vilimsky. „Nur wenn die Beitrittsverhandlungen endlich gestoppt werden, fließt auch kein europäisches Steuergeld mehr zu Erdogan. Daher: Sofortiges Ende der Beitrittsgespräche und Einstellung dieser Zahlungen!“

Der freiheitliche Delegationsleiter im Europaparlament stellte weiters klar: „Ganz besonders mit, aber auch ohne dem Quasi-Diktator Erdogan: Die Türkei als islamisches Land mit 80 Millionen Einwohnern passt einfach nicht in die Europäische Union und würde deren Charakter massiv verändern.“

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