Aichinger: Stadt Wien soll Trauerspiel rund um die Namensgedenkmauer rasch beenden

Dank an den Bund für die finanzielle Unterstützung – Michael Ludwig ist gefordert, die Stadtregierung auf Linie zu bringen

Wien (OTS) - Laut einem Bericht im heutigen Mittagsjournal setzt sich der Künstler Kurt Tutter seit Ende der 90er Jahre für die Errichtung einer Gedenkmauer, die die Namen der rund 66.000 ermordeten österreichischen Juden nennt, ein. Unzählige Gesprächsrunden mit der Stadt Wien sind ergebnislos verlaufen, durch die Zusage des Bundes, sich an der Finanzierung mit 50% zu beteiligen, gibt es jetzt endlich die Chance auf Umsetzung.

Fritz Aichinger: „Anstatt das Projekt zu unterstützen, liefert die Stadt Wien ein absurdes bürokratisches Trauerspiel. Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou hat dem Projektwerber eine schriftliche Zusage für einen Standort am Schmerlingplatz erteilt. Für die Widmung des Parks ist aber Umweltstadträtin Ulli Sima zuständig, die noch auf Unterlagen wartet, obwohl es bereits eine Machbarkeitsstudie gibt. Der offizielle Ansprechpartner Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny sieht hingegen den Bund gefordert und hält, wenn das Projekt überhaupt kommt, den Heldenplatz für geeigneter.“

„Gerade im Gedenkjahr 2018 ist das eine Blamage für die Weltstadt Wien, wir können uns ein derartiges Tohuwabohu unter den Stadträten nicht leisten. Der zukünftige Bürgermeister Michael Ludwig ist jetzt gefordert, die rot-grüne Stadtregierung auf eine Linie zu bringen. Ich bedanke mich bei der Bundesregierung, dass sie die Hälfte der Kosten von 4 Mio. Euro übernimmt, jetzt muss auch Wien seinen Beitrag leisten, um zu einer zügigen Umsetzung zu kommen“, so Aichinger abschließend. 

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