NEOS zu AMS: Vorwurf des Kanzlers nicht gerechtfertigt

Gerald Loacker: „Kanzler Kurz will die Versäumnisses des früheren Integrationsministers Kurz auf den heutigen AMS-Chef Kopf abwälzen – das geht so nicht.“

Wien (OTS) - Der Vorwurf von Kanzler Kurz im heutigen Mittagsjournal, wonach das AMS den Herausforderungen durch die Zuwanderung nicht gewachsen wäre, sei an Zynismus nur schwer zu überbieten, so NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker. „Kanzler Kurz will die Versäumnisse des früheren Integrationsministers Kurz auf den heutigen AMS-Chef Kopf abwälzen – das geht so nicht. Der Vorwurf, dass das AMS den Herausforderungen nicht gewachsen wäre, ist schlicht nicht gerechtfertigt. Das AMS ist überhaupt erst seit Kurzem für die Betreuung der frisch Zugewanderten zuständig. Revisionsberichte sind dafür da, dass man überprüft, wo aktuell Handlungsbedarf besteht - nur so kann man Probleme identifizieren und in der Folge auch lösen “, so Loacker.

Das zwischen den Zeilen damit offenbar auch schon am Job des AMS-Chefs gesägt werde, kann Loacker überhaupt nicht nachvollziehen: „Johannes Kopf ist unbestritten ein europaweit gefragter Experte in Arbeitsmarktfragen. Wir müssen froh sein, dass solche Fachleute überhaupt noch für öffentliche Funktionen zur Verfügung stehen. Für die Regierung ist es aber offensichtlich bequemer, Verantwortung auf andere abzuschieben und dadurch wertvolle Qualifikationen zu verlieren als gemeinsam an der Bewältigung der bestehenden Herausforderungen zu arbeiten“, so Loacker.

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