FP-Krauss: Uneinigkeit als neue Linie der SPÖ

SPÖ hat freiheitlichem Antrag zu Kopftuchverbot an Schulen nicht zugestimmt

Wien (OTS) - Zwar sprach sich SPÖ Landesparteisekretärin Barbara Novak öffentlich für ein Kopftuchverbot an Schulen aus, dem entsprechenden freiheitlichen Antrag haben die Genossen allerdings nicht zugestimmt, zeigt sich der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, Stadtrat Maximilian Krauss enttäuscht. „Von Novaks angekündigter Solidarisierung und Unterstützung junger muslimischer Frauen war in der  Abstimmung nichts zu erkennen“, kritisiert Krauss.

Die Debatte um ein Kopftuchverbot an Wiens Schulen sei keine neue, und die SPÖ hätte lange genug Zeit gehabt, sich eine einheitliche Linie zu überlegen. „Mit dieser Vorgehensweise stellen die Rathaus-Roten erneut ihre Uneinigkeit unter Beweis, indem sie interne Machtkämpfe auf Kosten ordentlicher Politikgestaltung für Wien austragen“, so Krauss.

In einem kürzlich veröffentlichten Interview klagt eine Personalvertreterin der sozialdemokratischen Lehrergewerkschaft über die Zustände an Wiens Schulen. Es sei nicht mehr möglich mit Inhalten zu Schülern durchzudringen. Die Sharia sei für viele ihrer Schüler höherstehend, ein guter Muslim zu sein für die meisten das wichtigste. „Der Hilferuf dieser mutigen Lehrerin beweist, dass die rot-grüne Integrationspolitik nicht funktioniert. Die Position der SPÖ-Wien in dieser Debatte scheint allerdings trotz hochtrabender Versprechen von Novak jene der Resignation zu sein. Einzig wir Freiheitliche setzen uns für eine Änderung ein. Symbole der Islamisierung und der Unterdrückung von Frauen haben in Wiens Klassenzimmern nichts verloren“, schließt Krauss. (Schluss) akra

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