NEOS: Blümels Kulturpolitik ist Phantasielosigkeit mit blauer Handschrift

Wien (OTS) - „Das Kulturbudget für die nächsten Jahre ist eine phantasielose Fortschreibung mit rückwärtsgewandten Einsprengseln und einer nationalkonservativen Prise. Die einzige kulturpolitische Handschrift, die hier erkennbar ist, ist die der FPÖ, da das Budget für den Denkmalschutz relevant erhöht wird. Eine langjährige Forderung der Freiheitlichen,“ so NEOS-Kultursprecher Sepp Schellhorn als Replik auf das heute erschienene Interview mit Kulturminister Gernot Blümel.

Drängende kulturpolitische Fragen, wie die Gestaltung und Konzeption des Hauses der Geschichte, habe Blümel im Interview wieder nicht beantwortet. Wenige Monate bevor das Haus der Geschichte nach jahrzehntelangen Diskussionen endlich eröffnet werden soll, wisse man weder ein Eröffnungsdatum, noch ob es dauerhaft in den Räumlichkeiten der Neuen Burg bleiben soll – oder vielleicht ganz wo anders hin übersiedeln muss, wie im Regierungsprogramm ja angedacht.

„Das ist dem für unsere Republik so wichtigen Gedenkjahr nicht würdig – und eine Farce für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Denn warum jetzt viele Millionen in ein Haus der Geschichte investieren, wenn es dann völlig neu konzipiert und an einen anderen Ort übersiedelt werden soll? Nur um einem Projekt aus der Epoche vor Schwarz-Blau einen eigenen Macht-Stempel aufzudrücken?“ so Schellhorn. Der NEOS-Kultursprecher hat aus diesem Grund am Freitag bereits eine Anfrage an den Kulturminister eingebracht, die nun Klärung bringen soll: Wird das Haus der Geschichte so wenige Monate vor seiner Eröffnung neu konzipiert? Gibt es endlich einen gültigen Mietvertrag zwischen Nationalbibliothek und dem HGdÖ? Kann es in dem für das HGdÖ bereits renovierten Räumen bleiben oder muss es übersiedeln?

„Ich würde mich freuen, wenn der Herr Minister vielleicht doch einmal Zeit hätte, in den Kulturausschuss ins Parlament zu kommen. Dann könnte ich ihn diese Fragen persönlich stellen“, so Schellhorn.

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