ICT Austria: Artificial Intelligence aus Österreich für Österreich

Wien (OTS) - Artificial Intelligence (AI) ist das Digitalisierungsstichwort der Stunde. Die Einsatzmöglichkeiten wissensbasierter Systeme scheinen unbegrenzt. Von automatisierter Verwaltung der Kundendaten über effizientere Produktionsprozesse bis hin zu zielgenauem Lieferantenmanagement: Die gesamte Wertschöpfungskette lässt sich durch künstliche Intelligenz optimieren. Das eröffnet Perspektiven. Im Rahmen des 1. Executive Impulse der ICT Austria diskutierten Mitglieder und Kunden der ICT Austria mit Stephan Balzer. Der Unternehmer, Innovator und „Stimme“ der Europäischen Innovations-Community ist Europabotschafter von TEDx und Deutschlandbotschafter der Singularity University aus dem Silicon Valley.

„Wir neigen dazu, neue Technologien eingangs zu unterschätzen. Bis diese Technologien exponentiell wachsen und ganze Wirtschaftszweige disruptiv durcheinander werfen“, erklärt Stephan Balzer. Für den Experten ist klar, dass sich die Fortschreibung historischer Daten als Prognose-Tool überlebt hat. „Wir haben mit AI eine Reihe technologischer Entwicklungen, die gerade gleichzeitig den Schritt in die Phase exponentieller Entwicklung machen – das ist keine lineare Entwicklung mehr.“ Sein Lösungsvorschlag: Loslegen. Ausprobieren, Technologien verknüpfen, schnell aus Fehlern lernen und dadurch eigene Kompetenzen aufbauen.

Heimische Wertschöpfung mit heimischen Lösungen stärken

Dieser Ansicht ist auch Jochen Borenich, Präsident der ICT Austria (und Kapsch BusinessCom Vorstand): „Die Zeit der Spielerei ist vorbei – AI hat sich zur wichtigen Disziplin der österreichischen ICT Branche entwickelt.“ Für Borenich ist AI allerdings kein Selbstzweck, sie müsse Business Value erzeugen. „Wichtig ist, konkrete Use Cases zu definieren, um das groß gehandelte Thema AI sinnvoll in die Realität österreichischer Unternehmen zu übertragen.“

Dazu braucht es eine strukturierte Vorgehensweise und klare Modelle. Nur so lassen sich Potenziale und Notwendigkeiten möglichst genau definieren. In der Umsetzung bedeutet das im ersten Schritt die Analyse und Vereinheitlichung vorhandener Daten, um eine Grundlage für weitere Implementierungsschritte zu schaffen. Darauf aufbauend benötigt AI eine sichere und maßgeschneiderte Infrastruktur. Nur mit klaren Spezifikationen können erarbeitete Modelle in den laufenden Geschäftsprozess eingegliedert werden und tatsächlichen Mehrwert erzeugen. „Ausgehend von diesen Maximen erarbeiten wir unsere AI-Konzepte“, ergänzt Borenich. „‚One size fits all‘ gibt es nicht – weil jedes Unternehmen unterschiedlich ist. Und diese Unterschiede gewinnen an Bedeutung, versucht man sie für künstliche Intelligenz nutzbar zu machen.“

Breiter Erfahrungsschatz als Startpunkt für weitere Entwicklungen

Die Erfahrungen und Expertise der ICT Austria Mitglieder sind vorhanden. Automatisierung von Dokumentenoutput (DocuMatrix), prädikative Algorithmen zur Früherkennung von Angriffen (IKARUS), intelligente User-Interfaces (Springeloo), Business Process Management (Fire Start), automatisierte Erstellung von Lerninhalten (Bit Media), Erkennung von Anomalien in Sensordaten (ANECON) oder das Antizipieren von künftigem Fehlverhalten (Copadata) und vieles mehr – so vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind die bereits vorhandenen Use Cases der österreichischen ICT Unternehmen. „KI ist mittlerweile leistbar und umsetzbar“, so Borenich. „Österreichische Spezialisten bringen mit maßgeschneiderten Lösungen sowohl die technologische Expertise als auch das Verständnis für den heimischen Markt.“


Über ICT Austria Center for Business Technology

ICT Austria wurde 2014 gegründet, um ICT-Wertschöpfung im Land zu behalten, lokale Unternehmen zu vernetzen und höchste Standards bei Datensicherheit zu bieten. Der Zusammenschluss der mittlerweile 19 international tätigen IT-Unternehmen mit Hauptsitz in Österreich treibt die Entwicklung von Angeboten rund um Zukunftsthemen wie AI, Smart City, E-Health, Industrie 4.0 und der dazugehörigen Security voran. Darüber hinaus engagiert sich ICT Austria für die Vernetzung von Start-ups mit potenziellen Kunden sowie für Ausbildung und Nachwuchsförderung.


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