Salzburg-Wahl – Lercher zu FPÖ-Wahlkampfauftakt: „Strache und Svazek stehen für Sozialabbau und WählerInnenverrat“

FPÖ-Kandidatenliste wird unter Le Pen-Bewunderin Svazek zum Tummelplatz für Rechtsextreme - FPÖ ist eifrige Mitvollstreckerin der ÖVP-Kürzungspolitik

Wien (OTS/SK) - Als „glatten Fehlstart mit viel Schall und noch mehr Rauch“ bewertet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher den gestrigen Wahlkampfauftakt der FPÖ-Salzburg. „Auch die pompöseste Inszenierung und ein sich heiser schreiender Strache können nicht davon ablenken, dass die FPÖ für Sozialabbau und WählerInnenverrat steht. Die FPÖ versucht weiter, die WählerInnen mit dem Uralt-Schmäh von der ‚sozialen Heimatpartei‘ für dumm zu verkaufen. Dabei wird mit jedem Tag deutlicher, wofür die FPÖ wirklich steht – nämlich für Einsparungen, die die Menschen direkt treffen“, betont Lercher heute, Samstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****  

Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Die Strache-Partei hat vom WählerInnenverrat bis zur Preisgabe ihrer Wahlversprechen so ziemlich alles dafür getan, damit sie an die Macht kommt. Die FPÖ ist bei allen Grauslichkeiten der unsozialen Regierung voll dabei und ist eine sehr willige und eifrige Mitvollstreckerin der ÖVP-Kürzungspolitik. Den Preis dafür, dass sich Strache jetzt Vizekanzler nennen darf, zahlen die Menschen. Und die werden ÖVP und FPÖ bei der Salzburger Landtagswahl die richtige Antwort geben“, ist Lercher überzeugt.  

Kritik übt Lercher auch daran, dass die Salzburger FPÖ-Chefin und Spitzenkandidatin Svazek trotz massiver Kritik eisern an Reinhard Rebhandl festhält. „Es ist völlig inakzeptabel, dass die FPÖ-Kandidatenliste unter Marine Le Pen-Bewunderin Svazek zum Tummelplatz für Rechtsextreme wird. Die Nibelungentreue Svazeks zu einem rechtsextremen Kandidaten ist der nächste Beweis dafür, dass die Ankündigungen der FPÖ, für saubere Verhältnisse in den eigenen Reihen zu sorgen, nichts wert sind. Statt dem umstrittenen FPÖ-Kandidaten Rebhandl, der in der neonazistischen NDP aktiv war, weiter die Mauer zu machen, sollte Svazek ihre politische Verantwortung wahrnehmen und dafür sorgen, dass Rebhandl schleunigst zurücktritt“, betont Lercher. (Schluss) mb/up

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