SWV – Pokorny: „Unangebrachte Aussagen zum Thema EU-Paketzustellungen“

Der SWV verwehrt sich gegen die Verallgemeinerungen in der Aussendung „Schluss mit Abzocke durch Paketzusteller“ von MEP Schmidt. Der SWV verwehrt sich gegen die Verallgemeinerungen in der Aussendung „Schluss mit Abzocke durch Paketzusteller“ von MEP Schmidt.

Wien/Österreich (OTS) -

SWV-Vizepräsidentin und -Bundespartenvorsitzende für Transport und Verkehr Katarina Pokorny sieht die kleinen Zusteller – mehrheitlich EPU – selbst als Opfer der Internetriesen.

„Durch die erhöhten Kosten bei der grenzüberschreitenden Zustellung, macht der Kleinunternehmer keinen Cent mehr Umsatz. Die Auftraggeber setzen die Daumenschraube bei der Preisgestaltung für Paketzustellungen an um selbst einen Gewinnvorteil zu erzielen“

 

Die Lebens- und Arbeitsrealität der als Paketzusteller tätigen EPU ist eine Andere: „Sie sind bis zu 14 Stunden auf Achse, Treffen mehrmals keine Kunden an und kommen durch Pönalzahlungen für nicht zugestellte Pakete unter enormen Druck immer noch mehr Pakete zu befördern“, gibt Pokorny zu bedenken. „Das Bild des „skrupellosen Abzockers“ ist für diese Unternehmer wohl sehr weit hergeholt und hat mit der Realität nichts zu tun“.

 

Ich verwehre mich daher gegen eine Pauschalierung dieser Unternehmer:

„Ein Paketzusteller ist nicht gleich der Auftraggeber bzw. Vermittler“, so Katarina Pokorny.

 

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