Ö1-Schwerpunkt zum 100. Todestag von Claude Debussy

Wien (OTS) - Am 25. März jährt sich der Todestag von Claude Debussy zum 100. Mal. Aus diesem Anlass stehen mehrere Ö1-Sendungen ganz im Zeichen des französischen Komponisten – vom „Radiokolleg“ bis zu „Ausgewählt“.

Von Montag, den 19. März bis Donnerstag, den 22. März geht es im „Radiokolleg“ (9.45 Uhr) um „musikalische Impressionen“ von Claude Debussy und Aspekte seines Schaffens. Debussy wurde in eine künstlerisch spannende Zeit hineingeboren, in der die Moderne Einzug hielt. Sein Lebensweg als Komponist war nicht vorgezeichnet, da er aus bescheidenen Verhältnissen stammte. Seine beiden Paten sorgten für ersten Klavierunterricht als er acht Jahre alt war. Schon zwei Jahre später wurde er als Klavierschüler am Pariser Konservatorium aufgenommen. Als 18-Jähriger wechselte er ins Fach Komposition, wo er schließlich mit seinem eigenen romantischen Stil – dem von ihm begründeten „musikalischen Impressionismus“ – erfolgreich wurde.

Am Mittwoch, den 21. März ist in „Anklang“ (10.05 Uhr) Claude Debussys Sonate für Flöte, Viola und Harfe (Suzanna Klintcharova, Andrash Adorjan, Ognyan Konstantinov) zu hören. In seinen letzten Lebensjahren fühlte sich Debussy ganz besonders als „musicien français“, was auch mit dem Krieg seines Landes gegen Deutschland und Österreich zu tun hatte. Lässt man diese zeitbezogene Komponente weg, dann bleibt der Eindruck, dass Musik kaum „französischer“ sein kann, als diese Sonate mit ihrer fast schwerelosen Klanglichkeit. Ab 14.05 Uhr spielt das Nash Ensemble im „Ö1 Konzert“ u.a. Claude Debussys „Prélude à làpres midi d'un faune“ und „Trois poèmes de Stéphane Mallarmé“, gesungen von Mezzosopranistin Stéphanie d'Oustrac.

In „Ausgewählt“ am Donnerstag, den 22. März (10.05 Uhr) lässt Claude Debussy mit seiner Klaviermusik das ihm anhaftende Etikett des impressionistischen Tonmalers weit hinter sich. Schon mit zwölf Jahren spielte er den Solopart in Chopins f-Moll-Klavierkonzert, doch als Komponist musste er sich die Liebe zum Klavier langsam erarbeiten. „Stimmen hören“ bringt ab 14.05 Uhr einen Querschnitt durch Debussys Vokalmusik – von „Pelléas et Mélisande“ über das d'Annunzio-Mysterium „Le Martyre de Saint Sébastien“ bis zu von fremder Hand spielbar gemachten Bühnen-Nebenwerken wie „Rodrigue et Chimène“.

„Intrada“ (10.05 Uhr) wirft am Freitag, den 23. März u.a. einen Blick auf Debussys Klavierwerk. Der in Wien lebende niederländische Pianist, Komponist und Dirigent Christopher Devine hat sich an eine Gesamteinspielung aller Klavierwerke Debussys gewagt, die nun auf CD erschienen ist. Er spricht über die technischen Herausforderungen in Debussys Klavierwerken und seine Lieblingsstücke.

Den Abschluss des Schwerpunktes macht das „Ö1 Konzert“ (14.05 Uhr) am Mittwoch, den 28. März. Zu hören sind u.a. vier Préludes aus „Premier Livre De Préludes Pour Le Piano“ und „L'isle joyeuse“ von Claude Debussy, gespielt von Pianist Louis Lortie.

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