Graswander-Hainz zu US-Strafzöllen: Dialog statt Drohgebärden

Gegen Trumps Alleingang hilft nur Entschlossenheit zum gemeinsamen Handeln

Wien (OTS/SK) - Mit Blick auf die unklare Situation rund um die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle begrüßt Karoline Graswander-Hainz, handelspolitische Sprecherin der Europa-SPÖ, die wieder in Aussicht gestellte Möglichkeit einer Lösung am Verhandlungstisch. ****

„Ja zum Dialog, Ja zur Verhandlungslösung! Aber nur, wenn sie uns auf die Grundlage internationaler Regeln zurückführt", erklärt sie im Rahmen einer Aussprache im EU-Parlament. "Den angekündigten Strafzöllen von Trump fehlt jegliche rechtliche Grundlage. Gleichzeitig wird die EU unter Einhaltung der geltenden WTO-Regeln nicht davor zurückschrecken, Gegenmaßnahmen zu setzen. Whiskey und Motorräder sind nur zwei von hunderten US-Produkten, die davon betroffen sein könnten.“

In den Verhandlungen fordert Graswander-Hainz von der EU ein gemeinsames Auftreten mit wichtigen Verbündeten: „Wenn wir nicht nur egoistisch auf Ausnahmen für Europa pochen, sondern gemeinsam für fairen und regelbasierten Handel eintreten, kann es uns gelingen, Trumps Alleingang ins Leere laufen zu lassen. Denken wir an den Schulhof: Mobbing hat ein Ende, wenn niemand mehr mitmacht.“ (Schluss) lp/mp

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