Schwarzblau rationalisiert hunderte FörderlehrerInnen weg

Kinderfreunde warnen eindringlich vor Einschnitten bei schulischer Integration

Wien (OTS) - Die Budgetpläne der schwarzblauen Regierung im Bildungsbereich machen die Kinderfreunde fassungslos. „Die Bundesregierung kündigt zunächst an, Kinder nichtdeutscher Muttersprache in eigene Ausländerklassen zu bringen, um dann im nächsten Schritt die Mittel für schulische Integration um die Hälfte zu kürzen. Statt 850 FörderlehrerInnen werden laut Medienberichten künftig noch 440 finanzierbar sein. Dass das nicht gescheit ist, liegt auf der Hand“, erklärt Christian Oxonitsch, Bundesvorsitzender der Österreichischen Kinderfreunde.

„Mit der geplanten Kürzung wird eines der erfolgreichsten Modelle, nämlich der Chancenindex, der Schulen mit besonderen Herausforderungen unterstützt, mit einem Handstreich abgeschafft. Alle Erfahrungen zeigen, dass das Sparen bei Integrationsmaßnahmen massive Probleme und hohe Folgekosten nach sich ziehen. Wir brauchen im gesamten Bereich der Sprachförderung, der schulischen Integration und der Schulsozialarbeit noch viel mehr Mittel. Bei der schulischen Integration so radikal zu kürzen, statt zu investieren, wird sich  schon bald rächen“, ist sich Oxonitsch sicher.

„Diese Maßnahmen zeigen ganz deutlich, dass die Regierung Integration so schwer wie nur möglich machen will. Schwarzblau verwehrt Schulkindern die Integration, um ihre Propaganda von angeblicher Integrationsunwilligkeit aufrecht zu erhalten. Hier werden Kinder und LehrerInnen zum Spielball einer richtig gefährlichen Sündenbock-Politik. Das darf nicht sein “, so Oxonitsch abschließend.

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