Schultes zu LK-Wahlen in Wien und Burgenland: Klares Ja zu starker Bauernvertretung

Gratulation an die Spitzenkandidaten Franz Windisch und Niki Berlakovich

Wien (OTS) - "Das LK-Wahlergebnis in Wien und im Burgenland zeigt, dass sich die Bäuerinnen und Bauern für eine starke Landwirtschaftskammer (LK) mit klaren Verhältnissen aussprechen, denn sie brauchen besonders im Hinblick auf die künftige Ausgestaltung der Agrarpolitik Planungssicherheit. Daher ist es unabdingbar, in den nächsten Monaten die Weichen für den österreichischen Weg der Agrarpolitik zu stellen. Die Wahlergebnisse in der bäuerlichen Interessenvertretung in den beiden Bundesländern beweisen, dass die Bäuerinnen und Bauern voll hinter der Arbeit ihrer Interessenvertretung und deren Forderungen stehen", betont Hermann Schultes, Präsident der LK Österreich. Er gratuliert den Spitzenkandidaten der stimmenstärksten Fraktion, LK-Präsident Franz Windisch in Wien und Niki Berlakovich im Burgenland, zum guten Ergebnis.

LK Burgenland: Berlakovich gewinnt ein Mandat dazu

Der Spitzenkandidat des burgenländischen Bauernbundes, Berlakovich, konnte ein zusätzliches Mandat für seine Fraktion erzielen. Demnach wird in der Vollversammlung der LK Burgenland der Bauernbund 24 von 32 Mandataren stellen. Die SPÖ-Bauern kommen auf 8 Mandate (-1). Konkret erhielt der Bauernbund laut dem endgültigen Ergebnis 72,06% der Wählerstimmen und die SPÖ-Bauern kamen auf 23,58%. Die FPÖ-Bauern erreichten 3,73% und auf die Grünen Bäuerinnen und Bauern entfielen 0,63% der Stimmen. Somit verfehlten beide Fraktionen den Einzug in die Vollversammlung der LK Burgenland.

Auch das Wiener LK-Wahlergebnis (+1 Mandat gegenüber 2013) brachte einen Zuwachs für den Bauernbund und seinen Spitzenkandidaten. Der Bauernbund konnte seine Mehrheit ausbauen und ist in der Vollversammlung künftig mit 17 Mandataren vertreten. Die SPÖ-Bauern erreichten 3 Mandate (-1). In Wien ist zum ersten Mal die Liste Unabhängige und Grüne Bäuerinnen und Bauern angetreten, die den Einzug in die LK-Vollversammlung jedoch nicht schafften. Konkret erhielt der Bauernbund 79,69% der Stimmen (plus 3,17% gegenüber 2013), die SPÖ-Bauern erreichten 16,90% (-6,58%) und 3,41% der Stimmen entfielen auf die "Unabhängigen und Grünen Bäuerinnen und Bauern".

Klare Politik für Landwirte

"Gerade in wirtschaftlich und politisch bewegten Zeiten brauchen die Bäuerinnen und Bauern Sicherheit und Stabilität. Eine starke Interessenvertretung, welche die landwirtschaftlichen Unternehmerinnen und Unternehmer in ihrer täglichen Arbeit unterstützt und gleichzeitig dafür sorgt, dass auf allen Entscheidungsebenen, vom Land über den Bund bis nach Brüssel, den Bäuerinnen und Bauern der Weg in die Zukunft geöffnet wird. Dazu brauchen wir starke Landwirtschaftskammern, die den berechtigten Bauernanliegen Gehör verschaffen", unterstrich Schultes. (Schluss)

 


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