Sieben Jahre Syrienkrieg: Leiden und Sterben nimmt kein Ende

Wien (OTS) - Sieben Jahre nach Beginn des Konflikts in Syrien ist die Not der Kinder größer denn je. 8,6 Millionen Kinder sind aktuell auf Hilfe angewiesen, weit über fünf Millionen Mädchen und Buben sind im Bürgerkriegsland und in der Region auf der Flucht. Darunter rund 2,8 Millionen schulpflichtige Kinder, die keinen Zugang zu Bildung haben.

Die Gefechte in der Region Ost-Ghouta, aber auch an anderen Orten Syriens zählen zu den blutigsten seit Ausbruch des Bürgerkriegs und gehen unvermindert heftig weiter. Obwohl sie nichts für diesen Krieg können, sind Millionen syrische Kinder seine hilflosen Opfer. Sie durften nie Kind sein, kennen nur Gewalt, Flucht und Vertreibung, Hunger und Not.

SOS-Kinderdorf fordert die Konfliktparteien deshalb dringlich dazu auf, die UN-Resolution für eine sofortige Waffenruhe in ganz Syrien einzuhalten und Hilfsorganisationen dauerhaft die Möglichkeit einzuräumen, den Notleidenden zu helfen.

SOS-Kinderdorf betreut in Syrien Kinder, die Terror und Krieg entkommen konnten. Die Hilfsorganisation bietet ihnen und ihren Familien Obdach, Essen, medizinische Versorgung  sowie Zugang zu Schul- und Ausbildung. Außerdem wird ihnen die Möglichkeit gegeben, mit Traumatherapeuten die erlebten Gräuel zu verarbeiten und sich eine Chance auf eine Zukunft zu bewahren.

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SOS-Kinderdorf
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