Brunner und Lercher: Mehr Gleichstellung? Nicht mit Schwarz-Blau!

„Müssen dieser Regierung Druck machen!“

Wien (OTS/SK) - „Im Kampf für mehr Gleichstellung steht Schwarz-Blau nicht auf Seiten der Frauen“, stellt die stv. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner fest. Zu wenig Kinderbetreuungsplätze, Lohnungleichheit, Frauenarmut – „es gibt viele drängende Probleme, die von Schwarz-Blau einfach ignoriert werden. Wir haben dazu Lösungen auf den Tisch gelegt“, betont Brunner. „Schwarz-Blau tut rein gar nichts, um Österreich zu einem Land zu machen, in dem Frauen und Männer tatsächlich gleiche Chancen haben. Deshalb müssen wir als Gesellschaft den Druck erhöhen und klarmachen, dass wir nicht bereit sind, mit Schwarz-Blau in die 70er Jahre zurückzukehren“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher. ****

„Wenn wir wollen, dass Frauen für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn bekommen, müssen wir dafür sorgen, etwa mit einem Lohntransparenzgesetz. Wenn wir wollen, dass Frauen echte Wahlfreiheit haben und arbeiten gehen können, brauchen wir gute Kinderbetreuungsplätze. Und wenn wir Frauen und Kinder vor Armut schützen wollen, brauchen wir eine Unterhaltsgarantie“, stellt Brunner klar. Die Vorschläge dafür wurden von der SPÖ auf den Tisch gelegt und werden seitdem von Schwarz-Blau blockiert.

„Gleichstellung ist kein Randthema, sondern betrifft die ganze Gesellschaft – Frauen wie Männer. Wir als SPÖ treten seit jeher für Gleichstellung ein und wir haben hier auch schon viele Fortschritte erzielt. Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen“, sagt Lercher. Brunner fordert dazu auf, das Frauenvolksbegehren zu unterschreiben. „Wir müssen dieser Regierung Dampf machen! Sonst passiert nichts.“ (Schluss) sc/mr

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