Expertentreffen zum Thema Elektromobilität bestätigt Vorreiterrolle Niederösterreichs

Bohuslav: Bieten für e-Autos optimale Voraussetzungen

St. Pölten (OTS/NLK) - St. Pölten ist heute für einen Tag das Zentrum der heimischen Elektromobilitätsszene: Bei der 4. Fachtagung „e-mobil in niederösterreich“ kommen rund 120 Branchenvertreterinnen und Branchenvertreter zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends zu informieren. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass Elektromobilität national wie international auch als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger wird. „Wenn sich ein Zukunftsthema so dynamisch entwickelt, wie es bei Elektromobilität der Fall ist, sind ständiger Wissenstransfer und ein regelmäßiges Informations-Update zwingend notwendig, um nicht den Anschluss zu verlieren. Veranstaltungen wie die heutige sind optimal geeignet, um sich einen Informationsüberblick zu verschaffen“, sind sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav, Michaela Hinterholzer, Aufsichtsratsvorsitzende-Stellvertreterin bei der Wirtschaftsagentur ecoplus, und die beiden ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger einig.

Niederösterreich nimmt im Bereich der Elektromobilität eine Vorreiterrolle ein. Seit der Gründung der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ haben sich die Rahmenbedingungen sowohl für die Wirtschaft als auch für die Nutzer grundlegend geändert. Dazu hat neben einer engagierten Elektromobilitätsstrategie des Landes auch die attraktive Förderlandschaft beigetragen. „Seit 2017 gibt es in Niederösterreich eine attraktive Anschlussförderung von 1.000 Euro zur Förderung des Bundes und der Autoimporteure für e-PKW. Dieses Angebot wird hervorragend angenommen. Das zeigt sich auch im Vergleich mit anderen Bundesländern sowohl bei den Förderansuchen als auch bei den Zulassungszahlen. In beiden Bereichen liegen wir österreichweit unangefochten an der Spitze“, erläutert Bohuslav.

So kamen bis Anfang Februar rund 30 Prozent aller Ansuchen um Ankaufsförderung, die von Privatpersonen an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gestellt wurden, aus Niederösterreich, im Gewerbebereich waren es 19 Prozent.

Gerade auch in ländlichen Regionen ist Elektromobilität ein wichtiges Thema. „Individuelle Mobilität ist auf dem Land gleichzusetzen mit Lebensqualität. Gerade deshalb ist es so wichtig, die Rahmenbedingungen für die Nutzer zu optimieren und es ist auch schon viel geschehen. So konnten zum Beispiel im Mostviertel durch zwei Projekte insgesamt 74 Ladestationen mit je vier Ladepunkten geschaffen werden“, informiert Michaela Hinterholzer, Aufsichtsratsvorsitzende-Stellvertreterin bei der Wirtschaftsagentur ecoplus.

Mit der steigenden Akzeptanz der Elektromobilität ergeben sich auch neue wirtschaftliche Chancen für die unterschiedlichsten Branchen – von der Energieerzeugung über den produzierenden Bereich bis zum Handel. Hier setzt die 4. Fachtagung „e-mobil in niederösterreich“ an. Hochkarätige Expertinnen und Experten informieren unter anderem zu den Themenfeldern Forschung und Entwicklung, Energieerzeugung und Infrastruktur sowie über künftige Herausforderungen für den Autohandel.

Organisator der Fachtagung ist die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“, die bei ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, angesiedelt ist. „Ebenso wichtig wie die Fachinformationen ist aber auch die Vernetzung der heimischen Akteure untereinander. Auch dafür finden die Tagungsteilnehmer hier die optimale Plattform mit spannenden Vortragenden und interessanten Gästen“, so Helmut Miernicki, ecoplus Sprecher der Geschäftsführung. Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus, ergänzt: „In Niederösterreich haben wir bereits viel erreicht – diese Veranstaltung zeigt auf, wo wir stehen und wohin der Weg gehen wird. Auch darum konnte sich die jährliche Fachtagung bereits als wichtiger Branchentreff positionieren.“

Nähere Informationen bei der Wirtschaftsagentur ecoplus unter 02742/9000-19616, Andreas Csar, E-mail a.csar@ecoplus.at, bzw. beim Büro LR Bohuslav unter 02742/9005-12322, Christoph Fuchs, E-Mail c.fuchs@noel.gv.at, www.ecoplus.at.

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