Bezirksmuseen-Tag 2018: Fotografien von Gebetsorten

Wien (OTS/RK) - Vielerlei interessante Informationen über katholische und evangelische Kirchenbauten sowie Andachtsorte anderer Glaubensrichtungen erhalten die Besucherinnen und Besucher der Wiener Bezirksmuseen am Sonntag, 11. März, von 10.00 bis 16.00 Uhr. Der „Tag der Wiener Bezirksmuseen 2018“ steht unter dem Motto „Sakrale Bauten in Wien“ und so lautet auch der Titel eines neuen Bildbandes aus dem „Sutton Verlag“, den der Bezirkshistoriker Hans W. Bousska mit beeindruckenden Aufnahmen aus früherer Zeit erstellt hat. Im Bezirksmuseum Hietzing (13., Am Platz 2) wird um 11.00 Uhr die aus 14 Tafeln mit Bildmaterial und Texten bestehende Schau „Sakrale Bauten in Hietzing“ eröffnet und hernach laden die Bezirkshistoriker zu einer Führung ein. Die Schau spannt einen Bogen von großen Gebäuden wie der „Hietzinger Kirche“ bis zu kleinen Gebetsstätten wie der „Nikolai-Kapelle“. Das Bezirksmuseum Penzing (14., Penzinger Straße 59) zeigt die Ausstellung „Sakralbauten und Gebetsräume in Penzing“. Ab 10.30 Uhr führt Kurator Deimel durch die Schau. Gezeigt werden historische und aktuelle Aufnahmen, außerdem Kelche, Monstranzen, Messbücher, Gewänder, Ikonen, ein Koran und eine Buddha-Figur. Auskünfte über Veranstaltungen in allen Museen (Eintritt kostenlos):
Telefon 817 65 98.

Unter dem Titel „Kirche, Tempel & Moschee. Sakralbauten in Rudolfsheim-Fünfhaus“ beschreibt eine Ausstellung im Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus (15., Rosinagasse 4) unterschiedliche Erscheinungsbilder sakraler Gebäude im 15. Bezirk und verweist auf Verbindungen mit bezirksgeschichtlichen Ereignissen. Von prächtigen Gebäuden bis zu einfachen Heiligen-Statuen erstrecken sich die Darstellungen. Darüber hinaus sind künstlerische Fotos zu sehen. Der Vortrag „Die Reindorfer Pfarrkirche“ (11.00 Uhr), das Referat „Die Altkatholische Gemeinde und ökumenische Aktivitäten“ (13.45 Uhr) und ein Podiumsgespräch über Erinnerungen an religiöse Gebräuche und Feiern vervollständigen die Veranstaltung.

Im Bezirksmuseum Ottakring (16., Richard Wagner-Platz 19 b, Eingang: Hasnerstraße) werden Fotos aller bestehender Sakralbauten im 16. Bezirk präsentiert. Der Rückblick „Zur Geschichte der Sakralbauten in Ottakring“ erinnert unter anderem an die einstige „Lambert-Kirche“. Ab 10.15 Uhr wird die Eröffnung der Ausstellung durch einen kurzen Kommentar und durch Harfen-Klänge umrahmt. Ab 14.15 Uhr sind abermals erklärende Worte zur Ausstellung zu hören und das Ensemble „Schola Nomen Mariae“ bringt gregorianische Choräle zu Gehör.

Eine beeindruckende Foto-Dokumentation über die Hernalser Kirchen und Kapellen (Titel: „Sakralbauten in Hernals“) wird in den Räumlichkeiten des Bezirksmuseums Hernals (17., Hernalser Hauptstraße 72-74, Lift-Zugang Jörgerstraße) um 10.15. Uhr eröffnet. Auf Erläuterungen der Museumsleitung folgt die pointierte Lesung „Die Legende vom heiligen Trinker“ (Joseph Roth). Rezitation: Rudi Hausmann, Akkordeon-Musik: Rosemarie Radtke. Um 14.00 Uhr fängt ein Bilder-Vortrag über sakrale Objekte im 17. Bezirk an. Das Bezirksmuseum Währing (18., Währinger Straße 124) hat kürzlich neue Räume bezogen und Angaben über Kirchen und „Marterln“ gleich in die neu arrangierte Dauer-Ausstellung integriert. Auf Wunsch führen die Bezirkshistoriker durch die Ausstellung. Im Bezirksmuseum Döbling (19., Döblinger Hauptstraße 96) kann das Publikum neben Fotografien ausdrucksstarke Gemälde besichtigen. Zu den Motiven in dieser Lichtbilder- und Malereien-Ausstellung gehören die Kirchen auf dem Kahlenberg und auf dem Leopoldsberg. Fragen wegen der Programme in sämtlichen Bezirken beantwortet die „ARGE Wiener Bezirksmuseen und Sondermuseen“ gerne per E-Mail: office@bezirksmuseum.at

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www.bezirksmuseum.at

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