FPÖ-Mayer: „Das Bienensterben muss verhindert werden“

„Verbot von Neonicotinoiden im kommenden PEST-Sonderausschuss des EU-Parlaments gefordert“

Wien (OTS) - „Das gegenwärtige Bienensterben und die damit schwindende Bestäuberleistung belasten unsere Umwelt und unsere Landwirte. Das kommende nationale Verbot von Glyphosat kann deshalb nur ein erster Schritt sein. Wir müssen unser Augenmerk nun auch auf die Neonicotinoide legen, die wohl einen ganz erheblichen Beitrag zu diesem Artensterben leisten“, betonte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Georg Mayer zu der am kommenden Montag bevorstehenden konstituierenden Sitzung des EU-Ausschusses zu den Genehmigungsverfahren von Pestiziden.

„Neonicotinoide sind ein Schädlingsbekämpfungsmittel und wirken auf die Nervenzellen von Insekten. Sie stehen schon lange im Verdacht, die Erinnerungsleistung von insbesondere Hummeln und Bienen zu stören, als Folge finden diese nicht mehr zu ihrem Volk zurück und sterben häufig an Erschöpfung“, erklärte Mayer.

„Es mehren sich Hinweise darauf, dass andere Insektenarten sogar noch stärker von diesem fatalen Gift betroffen sind als Bienen. Daher mangelt es Blüten an Bestäubern, Vögeln an Nahrung und Schädlingen an Feinden - die Nahrungskette gerät aus dem Lot. Ich erwarte mir von diesem neuen PEST-Sonderausschuss daher die Einführung von kritischen und umfassenderen Prüfverfahren als bisher -  mit dem Fokus auf eine Abschätzung von Langzeitfolgen für unser biologisches Gleichgewicht“, führte Mayer aus.

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