Frauentag – Schieder: Klare Transparenzregeln für mehr Einkommensgerechtigkeit

„ÖVP und FPÖ im frauenpolitischen Retourgang“

Wien (OTS/SK) - Der gf. SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder fordert anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages verstärkte Anstrengungen für mehr Einkommensgerechtigkeit zwischen Frauen und Männern. „Österreich hat im EU-Vergleich die fünfthöchste Lohnschere. Diesen unrühmlichen Spitzenplatz müssen wir verlassen. Der schwarz-blaue Retourgang in der Frauenpolitik führt aber nicht zu einer Verbesserung der Situation, sondern zu Verschlechterungen für die Frauen in Österreich“, so Schieder. ****

Ein Instrument für mehr Einkommensgerechtigkeit seien klare Transparenzregeln bei den Löhnen von Männern und Frauen. Ein Lohntransparenzgesetz führe zu mehr Fairness bei der Bezahlung, betont Schieder, der auf die entsprechende Forderung der SPÖ-Frauen nach einem Lohntransparenzgesetz nach isländischem Modell verweist.

Ein Grund, warum Frauen in Österreich nach wie vor 38 Prozent weniger verdienen als Männer liegt darin, dass fast die Hälfte der berufstätigen Frauen Teilzeit arbeitet, wie eine aktuelle Analyse der Statistik Austria zeigt. „Lange Karenzzeiten und langjährige Arbeit in Teilzeit aufgrund fehlender Kinderbetreuungseinrichtungen hat negative Auswirkungen auf das gesamte Erwerbsweinkommen und Versicherungszeiten. Das wiederum führt zu Altersarmut bei Frauen. Auch dafür hat die Regierung keine Lösung. Im Gegenteil: Berufstätige Eltern werden – wie in Oberösterreich – mit Nachmittagsgebühren für Kindergärten bestraft“, kritisiert Schieder.

Als „sehr bedauerlich und gleichzeitig entlarvend“ wertet es der gf. SPÖ-Klubobmann, dass kein einziges Regierungsmitglied das Frauenvolksbegehren unterstützt. „Das zeigt, welche rückschrittliche Gesinnung in der derzeitigen Regierung vorherrscht!“(Schluss) sc/sr/mp

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