FPÖ-Vilimsky: „Im SPÖ-Drogenskandal sind rasche Aufklärung und Konsequenzen gefordert“

„Laut gängiger SPÖ-Meinung müsse doch jeder Obmann ganz genau wissen, was sich denn so in seinem Verein befindet oder abspielt“

Wien (OTS) - „Das muss uns wer erklären, dass die SPÖ-Wels oder gar darüber hinaus, von einem jahrelangen Drogenkonsum in ihrem Welser Parteiheim nichts wusste, zumal es sich laut Medien und Polizeibericht um ihre eigene Jugend- und Schülergruppe mitsamt deren Aufsichtspersonen handelte. Noch dazu sind 115kg Drogen ja kein Bagatelldelikt, sondern eine Riesenmenge, die einen schon an ein organisiertes Verbrechen erinnert“, stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Harald Vilimsky fest.

„Laut gängiger SPÖ-Diktion solle ja jeder Obmann haargenau wissen, was sich denn in den Vereinsräumlichkeiten befindet und abspielt. Da wird wegen eines, zugegebenermaßen ungustiösen, Liederbuches der Nationale Sicherheitsrat einberufen, es werden Rücktritte gefordert, untadelige Personen diskreditiert und Verallgemeinert, was das Zeug hält. Aber was passiert bei der SPÖ im Drogenkrimi? Die Landesgeschäftsführerin der Sozialdemokraten, Bettina Stadlbauer, spricht von einem ‚plumpen Ablenkungsmanöver‘", so Vilimsky.

„Hier sind ganz klar Aufklärung und Konsequenzen gefordert, in der SPÖ, bei der Sozialistischen Jugend Oberösterreichs und der Aktion Kritischer Schüler. Eine Partei, in deren Räumlichkeiten jahrelanger Drogenmissbrauch und Drogenhandel möglich war, ist in unserer Gesellschaft untragbar. Frau Stadlbauer sollte die Konsequenzen tragen und ihren Rücktritt einreichen“, forderte Vilimsky.

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