NEOS Wien: Rote Machenschaften am Wiener Christkindlmarkt

Beate Meinl-Reisinger: „Künftiger Bürgermeister Ludwig muss rote Intransparenz beenden!“

Wien (OTS) - Der Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz steht sinnbildlich für die strukturelle Korruption, die durch die Wiener SPÖ in der Stadt herrscht. NEOS Wien Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger: „Seit Jahren decken NEOS in Wien einen rotgrünen Skandal nach dem anderen auf. Ob im Immobilienbereich, bei Förderungen oder bei Vergabeprozessen – es ist immer dasselbe Muster. Intransparenz, rote Freunderlwirtschaft, wobei die Grünen die Rolle des Zudeckers spielen, längst schon nicht mehr die des Aufdeckers. In Wien ist nach wie vor entscheidend, wer wen kennt – nicht, was jemand kann. Und dagegen treten wir entschieden auf.“ Der künftige Bürgermeister Michael Ludwig ist auch beim Thema Christkindlmarkt gefordert, so Meinl-Reisinger: „Michael Ludwig muss völlige Transparenz, eine Offenlegung der Vereinsfinanzen und einen fairen Ausschreibungsprozess sicherstellen. Eine Ära der Machtversessenheit und Freunderlwirtschaft darf nicht ohne weiteres nach einem Bürgermeisterwechsel fortgeführt werden.“

NEOS Wien Wirtschaftssprecher Markus Ornig ist federführend an der Aufklärung des „Systems Christkindlmarkt“ beteiligt: „Im Wesentlichen schaut es so aus: Akan Keskin, roter Wirtschaftskammer-Funktionär, ist mit seinem Verein alleiniger Herrscher über den Christkindlmarkt. Gedeckt von anderen SPÖ-Funktionären, die für ihre freundliche Mithilfe mit Gastro-Standln am Rathausplatz belohnt werden.“

Die Auffälligkeiten rund um den Christkindlmarkt:

Akan Keskin als Obmann des „Vereins zur Förderung des Marktgewerbes“ übernimmt vom Wirtschaftskammer-Gremium für Markthändler die Hütten und auch den Häferl-Verkauf – ein Millionengeschäft. Obmann des WK-Gremiums ist ebenfalls Akan Keskin, der sich den lukrativen Deal quasi selbst zugeschanzt hat.

Die Vergabe der Standln erfolgt jährlich angeblich durch eine geheime Jury. Informanten erzählen, dass diese Jury als reines Feigenblatt dient und in Wahrheit Keskin alleine über die Vergabe wacht. So entsteht eine mehr als schiefe Optik.

Unter anderem betreibt die Familie von SPÖ-Gemeinderat (und Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer) Fritz Strobl gleich drei Standln am Christkindlmarkt. Auch die Tochter von Akan Keskin ist eine der wenigen Glücklichen, die unter 800 Bewerber_innen ausgewählt wird. Ebenso Andreas Gschwandtner, auch Mitglied des Wirtschaftskammer-Gremiums für den Markthandel und noch einige „rote Freunde“.

Durch die Vereinsstruktur ist eine Kontrolle dieser Machenschaften nur schwer möglich – die beteiligten SPÖ-Stadträtinnen wischen seit Jahren alle Bedenken vom Tisch.

Markus Ornig: „Es ist ungeheuerlich, wie – gerade beim größten Christkindlmarkt – getrickst wird. Wir fordern eine offene Neuausschreibung für den Betreiber des Wiener Christkindlmarkts, um diese schiefe Optik geradezurücken. Zusätzlich soll der Verein seine Finanzen offenlegen.  Der Christkindlmarkt zählt schließlich nicht zum Privatbesitz der Wiener SPÖ.“

NEOS Wien werden jedenfalls entsprechende Anträge und Anfragen im Wiener Gemeinderat einbringen, um den Druck auf die Stadtregierung zu erhöhen, endlich für eine saubere Vergabepolitik für den Wiener Christkindlmarkt sicherzustellen. 

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NEOS – Klub im Wiener Rathaus
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