FP-Grebner: Nein zu Massenquartier in Erdberg

Rot-Grün bestätigt überraschend FPÖ-Forderung

Wien (OTS) - In der Landstraßer Bezirksvertretungssitzung vom 1. März 2018 brachten SPÖ und Grüne einen gemeinsamen Antrag „gegen Massenquartiere für Asylwerber“ ein.

"Damit scheinen beide Fraktionen klüger geworden zu sein und aus den schlechten Erfahrungen gelernt zu haben", resümiert BV-Stv. Dr. Werner Grebner. Man erinnert sich noch daran, dass die FPÖ-Landstraße für ihren Protest im Sommer 2015 gegen das - auch baulich völlig ungeeignete - Massenquartier für Asylwerber in der ehemaligen Zollwachschule in der Erdbergstraße auf das Übelste kritisiert wurde. "Nun scheinen SPÖ und Grüne endlich begriffen zu haben, dass Massenquartiere im innerstädtischen Bereich nichts verloren haben", so Grebner weiter.

Freilich müssen beide Parteien noch einiges dazulernen: Erstens den Unterschied zwischen Asylwerbern und anerkannten Konventionsflüchtlingen. Zweitens, dass Asylwerber den Behörden während des laufenden Verfahrens rasch und leicht zur Verfügung stehen müssen. Drittens, dass erst bei anerkannten Flüchtlingen – abhängig von der wahrscheinlichen Aufenthaltsdauer – von Integrationsmaßnahmen gesprochen werden kann. "Hoffen wir für uns Landstraßer und Wiener, dass dieser Lernprozess nicht mehr allzu lange dauern wird", so Grebner abschließend. (Schluss) akra

 

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