APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Platter und Strache aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 23.02.2018 bis 01.03.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

Die Landtagswahlen in Tirol brachten für die ÖVP mit 44,26 Prozent ein starkes Ergebnis. Bundeskanzler Kurz gratulierte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) und betonte, dass die Erwartungen „zweifellos übertroffen“ worden seien. In die Entscheidung, mit wem die ÖVP in Zukunft koaliert, werde er sich nicht einmischen, so der Bundesparteichef. Platter selbst sprach von einem „sensationellen“ Ergebnis. 

Am Mittwoch traf Bundeskanzler Kurz in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Arbeitstreffen zusammen. Kurz sprach sich dabei u.a. für eine Beteiligung Österreichs an einer UNO-Mission in der Ostukraine aus. „Es kann sein, dass auf Österreich hier eine besondere Verantwortung zukommt, sollte es diese Mission geben“, so der Kanzler. „Wir stehen grundsätzlich bereit und haben das auch schon in der Bundesregierung besprochen. Neutrale Staaten wie Österreich haben eine besondere Glaubwürdigkeit bei beiden Seiten“. Die österreichische Bereitschaft, einen Beitrag zu leisten, begründete Kurz so: „Einerseits haben wir ein Interesse, das Leid der Menschen zu lindern, auf der anderen Seite ist auch unsere Sicherheit und Stabilität in Österreich abhängig von der Stabilität in der weiteren Nachbarschaft, und da gehört die Ukraine definitiv dazu.“ 

Putin, der mit Kurz ein rund dreiviertelstündiges Vier-Augen-Gespräch führte, zeigte sich hinsichtlich der UNO-Mission gesprächsbereit. Sollte es darum gehen, den gesamten Donbass zu kontrollieren, sei Russland „wenigstens nicht dagegen“, so Putin. Die Gespräche mit dem österreichischen Regierungschef bezeichnete der russische Präsident als „sachlich und sehr konstruktiv“. Die Bereitschaft Österreichs, an der UNO-Mission in der Ukraine teilnehmen zu wollen, begrüßte Putin.

Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich die Elisabeth Blanik(SPÖ) auf Position fünf im Ranking. 

Bei den Landtagwahlen in Tirol konnte die SPÖ mit Blanik als Spitzenkandidatin ihren Stimmenanteil gegenüber der letzten Wahl ausbauen und erhielt 17,3 Prozent. Blanik zeigte sich „glücklich“ über den Zugewinn ihrer Partei. Das Projekt sei geglückt, die gesteckten Ziele erreicht, so die Lienzer Bürgermeisterin. In puncto einer möglichen Koalition mit der ÖVP hielt sich Blanik vorerst noch bedeckt. Man werde Gespräche führen, warte aber auf eine Einladung von Landeshauptmann Platter.  

Nach ersten Sondierungsgesprächen am Mittwoch betonte Blanik, das Treffen sei "sehr angenehm" und "atmosphärisch gut" verlaufen. Inhaltlich seien die Standpunkte "sowieso klar", schließlich kenne man einander und die Positionen des jeweils anderen "sehr gut".

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