„Eco“ am 1. März: Streitfall Krankenstand, neuer ÖBB-Aufsichtsrat und österreichische Investoren in der Ukraine

Wien (OTS) - Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 1. März 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Streitfall Krankenstand: Zwischen „blau machen“ und Angst vor Jobverlust

Mehr als vier Millionen Krankenstandsfälle gibt es jährlich in Österreich, weit mehr als 40 Millionen Arbeitstage fallen dadurch aus. Das hat Auswirkungen auf die Wirtschaft. Seit 1965 ist in Österreich die Länge einer durchschnittlichen Krankenstandsdauer von fast 19 Tagen auf nur noch 12,5 im Jahr gesunken. Manche Arbeitnehmer schleppen sich krank ins Büro, über andere wird gesagt, dass sie „krank-feiern“. Bericht: Günther Kogler, Emanuel Liedl.

Neuer Aufsichtsrat: Weichenstellung für die ÖBB

Diesen Mittwoch wird bei den Österreichischen Bundesbahnen der Aufsichtsrat ausgetauscht. Sieben neue Mitglieder werden eingesetzt und Brigitte Ederer wird als Aufsichtsratsvorsitzende abgelöst. Das Unternehmen steht vor zahlreichen Herausforderungen: der Umgang mit einem riesigen Schuldenberg, der bis zum Jahr 2026 auf 30 Milliarden Euro anwachsen könnte, Großprojekte wie Semmering- und Koralmtunnel und das Test-Projekt mit selbstfahrenden Zügen im Burgenland. Wohin geht die Reise von einem der größten Arbeitgeber in Österreich? Bericht: Lisa Lind, Johannes Ruprecht.

Austro-Pioniere: Österreichische Investoren in der Ukraine

150 österreichische Firmen sind in der Ukraine tätig, ein Fünftel davon nutzt dieses postsowjetische Land als Produktionsstandort. Die meisten Betriebe sind schon viele Jahre in der Ukraine, deren Image von mächtigen Oligarchen, Korruption und Rechtsunsicherheit geprägt ist. Zwar ist die Realität jetzt besser als der Ruf, doch in Folge der Revolution vor vier Jahren sind tiefgreifende Reformerfolge eher rar. Positiv ist, dass die Ukraine trotz des Krieges im Osten mit etwa zwei Prozent Wachstum im Vorjahr Anzeichen einer leichten wirtschaftlichen Erholung zeigt. Bericht: Christian Wehrschütz.

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