VSStÖ ad UG-Novelle 2018: Der Anfang vom Ende des freien und offenen Hochschulzugangs.

Wien (OTS) - Heute wird im Nationalrat die Novelle des Universitätsgesetzes abgestimmt. Diese Novelle beinhaltet  unter anderem: Die Einführung von flächendeckenden Zugangsbeschränkungen an den Hochschulen, die Einführung von Studiengebühren für erwerbstätige Studierende sowie eine massive Machtverschiebung hin zum Bundesminister* Fassmann, der* fortan bestimmen kann, welche Studiengänge beschränkt werden sollen. 

„Wir werden heute Zeug_innen einer historischen Zäsur in der Geschichte des österreichischen Hochschulwesens. Mit der heute beschlossenen Novelle des Universitätsgesetzes findet der Spatenstich für den großen neoliberalen Umbau der österreichischen Hochschulen statt“, so Katharina Embacher, Vorsitzende* des Verbands Sozialistischer Student_innen (VSStÖ). 

„Diese Novelle fußt nicht auf dem Prinzip einer demokratischen und offenen Hochschule, sondern auf dem neoliberalen Diktat des Wettbewerbs und der Reproduktion von Eliten. Allein die Tatsache, dass Kurz und Strache diese Novelle ohne größere Diskussion durchwinken zeigt, dass sie keinerlei Bedarf darin sehen, sich für eine derartig undemokratische Vorgehensweise zu rechtfertigen“, betont Embacher. 

„Heute beginnt der Anfang vom Ende des freien und offenen Hochschulzugangs für alle. Allerdings ist dies kein Grund um Aufzugeben. Der Widerstand gegen Schwarz-Blau wächst von Tag zu Tag und früher oder später werden Kurz und Strache erkennen, dass ihre Politik keinen Platz in der Gesellschaft hat“, so Embacher abschließend.

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