Blimlinger fordert von Iran Freilassung von Djalali

Offener Brief der uniko-Präsidentin an iranisches Staatsoberhaupt Khamenei

Wien (OTS) - In einem offenen Brief an das iranische Staatsoberhaupt, Ayatollah Ali Khamenei, fordert die  Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Eva Blimlinger,  die sofortige Aufhebung der Todesstrafe sowie die bedingungslose Freilassung von Dr. Ahmadreza Djalali. Dem seit fast zwei Jahren inhaftierten international renommierten Wissenschafter Djalali müsse zudem umgehend Zugang zu medizinischer Versorgung gewährt werden, erklärt die Präsidentin der uniko.

Das oberste Gericht des Iran hat jüngst den Antrag abgewiesen, die gegen Djalali verhängte Todesstrafe zu überprüfen, was auch in vielen Staaten höchste Besorgnis ausgelöst hat. Gegen die Verhaftung und Verurteilung von Djalali gibt es anhaltende internationale Proteste, darunter auch jene von europäischen Rektorenkonferenzen, wie etwa der der deutschen HRK, und einer 75 Namen umfassenden Liste von Nobelpreisträgerinnen und -trägern. Die uniko schließt sich daher dem Aufruf des internationalen Netzwerks Scholars at Risk an, Unterstützerschreiben für Ahmadreza Djalali an die iranische Regierung zu schicken. Der iranische Mediziner Djalali lebt und arbeitet in Schweden, wo er am Karolinska Institut tätig ist. Seine Festnahme in Teheran erfolgte im April 2016 im Zusammenhang mit einem Konferenzbesuch.

Link zum Aufruf des Netzwerks Scholars at Risk: http://salsa4.salsalabs.com

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