Fernwärme: Niemand muss in Wien frieren

Wien Energie garantiert während der Kältewelle: Es gibt bei Zahlungsrückstand von Kunden keine Abschaltungen. Wärme- und Energieversorgung ist auch bei tiefsten Temperaturen gesichert.

Wien (OTS) - Die Kältewelle hat den Großraum Wien weiter fest im Griff. Bis mindestens Donnerstag prognostizieren die Meteorologen weiter extreme Temperaturen. In Wien heizen rund 380.000 Haushalte mit Fernwärme von Wien Energie. Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl versichert: „Es gibt für Kunden, die in Zahlungsrückstand geraten sind, garantiert keine Abschaltungen, solange es so kalt ist. Diese Zusage gilt bis Anfang nächster Woche.“ 

Heute kältester Tag des Winters – Wärmebedarf fast rekordverdächtig

Der heutige Dienstag ist der bislang kälteste Tag im heurigen Winter. Die Kraftwerke und Wärmeproduktion von Wien Energie laufen auf Hochtouren. In den Morgenstunden zwischen 7:00 – 9:00 Uhr erreichte die Wärmebedarfsspitze heute sogar über 2.300 Megawatt. Damit ist der absolute Rekord in greifbare Nähe gerückt. Der All-time-high mit der höchsten in Wien je erreichten Wärmeerzeugung betrug am 3. Februar 2012 2.400 Megawatt bei -15 °C. Zum Vergleich: An einem durchschnittlichen Wintertag liegt die Wärmeleistungsspitze in Wien bei 1.600 Megawatt (MW).

Heißwasserkessel für den Spitzenbedarf zugeschaltet

Um die Wärme- und Energieversorgung sicher zu stellen, hat Wien Energie alle Kraftwerke hochgefahren. Neben den Müllverbrennungsanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen sorgen auch die Fernheizwerke etwa in Leopoldau, Inzersdorf oder Spittelau zur Abdeckung der Bedarfsspitzen für warme Wohnungen in Wien. Insgesamt heizen rund 380.000 Haushalte im Großraum Wien mit Fernwärme. Wien Energie ist nicht nur für Frostperioden wie eben jetzt gerüstet, auch noch tiefere Temperaturen sind kein Problem: An Tagen wie diesen sieht man, wie wichtig die Gaskraftwerke für die Strom- und Wärmeversorgung in Wien sind.

Zwischenbilanz: Heizsaison bisher von mildem Winter geprägt

Auch wenn es aktuell sehr kalt ist: Der Winter verlief bis Anfang Februar außergewöhnlich mild. Das zeigt sich auch in der Wärmerzeugung. Eine Zwischenbilanz der Heizsaison von Oktober bis Mitte Februar zeigte: Der Wärmeverbrauch in Wien lag etwa 8 Prozent unter dem eines durchschnittlichen Winters (30-jähriger Vergleich) bzw. zwischen 10 und 15 Prozent unter den Werten des Vorjahres. Mit der Frostperiode wird der diesjährige Winter etwas „normaler“. Die Heizsaison ist noch nicht zu Ende, sie geht jedenfalls bis Ende März, erst dann kann eine endgültige Bilanz gezogen werden.

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Boris Kaspar
Unternehmenssprecher Wien Energie
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