Franz-Grabner-Preis 2018: Nominierungen stehen fest

Preisverleihung auf der Diagonale am 15. März

Wien (OTS) - Nach der Premiere im Vorjahr wird heuer im Rahmen der Diagonale 2018 zum zweiten Mal der Franz-Grabner-Preis verliehen. Die Auszeichnung für humanistisches Dokumentarfilmschaffen in Andenken an den 2015 verstorbenen ORF-Journalisten und langjährigen Leiter der ORF-TV-Kulturdoku würdigt – dotiert mit jeweils 5.000 Euro – Produktionen in den Kategorien Film und TV. Die diesjährigen sechs Nominierungen stehen nun fest – vier davon gehen an ORF-kofinanzierte Filmproduktionen.

Im Genre Kinodokumentarfilm sind folgende Filme im Rennen: Ruth Kaaserers Porträt „Gwendolyn“ über die gegen ihre Krankheit kämpfende Gewichtsheberin und Anthropologin Gwendolyn Leick, weiters die mit Mitteln des ORF Film/Fernseh-Abkommens unterstützte Produktion „Free Lunch Society – Komm, komm Grundeinkommen“ von Christian Tod zur Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, sowie „Sand und Blut“ von Matthias Krepp und Angelika Spangel – ein dokumentarischer Blick auf die Konfliktregionen Irak und Syrien aus der Perspektive von Flüchtlingen. Alle drei Nominierungen in der Kategorie Fernsehdokumentarfilm gehen an ORF-(Ko-)Produktionen: „Die Weltherrschaft“ von Fritz Ofner über die Mechanismen von Verschwörungstheorien, die als Teil eines transmedialen Projekts im Rahmen des ORF-„dokFilm“ lief, weiter die in ORF III gesendete zwölfteilige Reihe „Dokumente, die die Welt bewegen: Aus dem Inneren des Staatsarchivs“ von Andrea Morgenthaler, Robert Neumüller, Jakob Brossmann und Uli Jürgens, sowie die Produktion „Wofür es sich zu leben lohnt – Viktor Frankl und die Suche nach dem Sinn“ – eine von Birgit Mosser-Schuöcker gestaltete filmische Reise in die Welt der Psychologie, gezeigt in „kreuz und quer“.

Die Verleihung des Franz-Grabner-Preises findet am Donnerstag, dem 15. März, in Graz im Rahmen eines Festaktes – mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria und Bundeskanzleramt – statt. Gestiftet wird dieser von den Produktionsverbänden AAFP und Film Austria sowie dem ORF. Das Preisgeld von jeweils 5.000 Euro ist für die Entwicklung des Folgeprojekts der Preisträger/innen bestimmt. Initiiert wurde die Auszeichnung von Familie Grabner, AAFP, Film Austria, ORF und der Diagonale mit dem Ziel, Filmschaffende für ihren im ethischen und moralischen Sinne verantwortungsvollen und glaubwürdigen Umgang mit dem Medium zu prämieren und diesen damit weiter zu fördern.

Die Fachjury des Franz-Grabner-Preises 2018 setzt sich aus folgenden fünf Personen zusammen: Zora Bachmann (Politikwissenschaftlerin, Kuratorin, AT), Tobias Ebbrecht (Filmwissenschaftler, Hebrew University Jerusale, IL), Petra Felber (Leitung Redaktion Dokumentarfilm Bayerischer Rundfunk, DE), Esther van Messel (First Hand Films, CH) und Paul Pauwels (Direktor EDN – European Documentary Network, Kopenhagen, DK).

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