ARBÖ: Österreich darf sich deutsche Mautpläne nicht gefallen lassen

Der ARBÖ begrüßt die von Verkehrsminister Hofer angekündigte Anpassung des österreichischen Mautsystems.

Wien (OTS) - „Mit der Ankündigung, dass ausländische Autofahrer den Ausbau der deutschen Autobahnen finanzieren, während die deutschen Autofahrer die Mautkosten über die Kfz-Steuer wieder zurückbekommen, hat Deutschland den europäischen Grundgedanken der gleichen Behandlung aller EU-Bürger missachtet. Da hilft auch nicht, dass die EU-Gremien den deutschen Vorschlag abnicken“, ärgert sich ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar über das egoistische Vorgehen der nördlichen Nachbarn. Es sei schlicht und ergreifend unfair, führt Rezar weiter fort, der deshalb auch den Vorstoß des österreichischen Verkehrsministers begrüßt: „Grundsätzlich sollte in einem geeinten Europa eine derartige Diskussion nichts verloren haben. Wenn aber die deutsche Maut so wie geplant umgesetzt wird, muss auch Österreich entsprechende Schritte einleiten und das Mautsystem anpassen.“ 

ARBÖ-Präsident Rezar befürwortet daher die Maut für Ausweichstrecken, fordert aber zusätzlich, dass österreichische Autofahrer auch entlastet werden. Immerhin zahlen die heimischen Kfz-Lenker jedes Jahr knapp 14 Milliarden Euro Steuern. „Die Autofahrer waren nun jahrelang die Melkkühe der Nation. Damit muss einfach mal Schluss sein“, schließt Rezar ab.

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