ÖAMTC: Neue Einbahn in der Lobau sorgt für Verwirrung

Mühlwasserpromenade Richtung Biberhaufenweg nicht mehr befahrbar

Wien (OTS) - Seit einigen Tagen ist die Mühlwasserpromenade Richtung Biberhaufenweg ab An der Bien in der Lobau (22. Bezirk) nicht mehr befahrbar. Grund: „Entlastungsmaßnahme“ für die Anrainer. Es wurde auf einer kurzen Strecke eine Einbahn eingerichtet. Viele Autofahrer, die diese Maßnahme bewusst oder unbewusst missachteten, mussten 50 Euro Strafe zahlen, weil die Polizei regelmäßige Kontrollen vor allem im Frühverkehr durchführte.

Die zahlreichen Pendler aus Niederösterreich, die von Groß-Enzersdorf kommend Richtung Südost Tangente (A23) unterwegs sind, sollen, so der Wunsch der Stadt, nur die ohnehin im Frühverkehr bereits überlastete Brockhausengasse benützen bzw. über Groß-Enzersdorfer Straße und Biberhaufenweg Richtung A23 fahren. „Dass die Anrainer eine Entlastung fordern, ist nachvollziehbar. Mit der nun gesetzten Maßnahme hat man aber das Gegenteil erreicht und erschwert Pendlern einmal mehr das Vorankommen innerhalb der Stadt“, kritisiert ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé.

Einen Beitrag zur Lösung dieser Problematik sieht der ÖAMTC-Experte in der Errichtung einer sechsten Wiener Donauquerung: „Eine weitere Donauquerung würde sowohl den Interessen der Pendler, als auch jenen der Anrainer Rechnung tragen“, so der Verkehrstechniker weiters, der ohne rasche Realisierung des geplanten Lobautunnels samt Lückenschluss des Umfahrungsrings eine weitere Zuspitzung der Verkehrssituation befürchtet. Nur durch das Behindern des Verkehrs kann keine Entlastung erfolgen. Es müssen auch entsprechende Angebote wie etwa eine sechste Donauquerung geschaffen werden, um Anrainer wie Pendler zu entlasten.

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Lasser/Nosé

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