„matinee“ am 25. Februar: Doku über steirische Baumriesen, Porträt zum 115. Todestag von Hugo Wolf

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Die „matinee“ am Sonntag, dem 25. Februar 2018, um 9.05 Uhr in ORF 2 taucht zunächst ein in „Die geheimnisvolle Welt der Bäume“ und ergründet in der gleichnamigen Dokumentation von Alfred Ninaus die Naturschätze der Steiermark, wo einige der imposantesten Bäume Europas stehen. Im Mittelpunkt des anschließenden Filmporträts „Nachtwandler und Feuerreiter“ (10.00 Uhr) von Felix Breisach steht der früh verstorbene österreichische Komponist Hugo Wolf, dessen Todestag sich am 22. Februar zum 115. Mal jährt. Den von Martin Traxl präsentierten ORF-Kulturvormittag beschließt „Die Kulturwoche“ (10.45 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps zum heimischen Kulturgeschehen.

„Die geheimnisvolle Welt der Bäume – Naturschätze der Steiermark“ (9.05 Uhr)

Der Film reist in die spannende Welt alter Baumriesen, die in der Steiermark, dem waldreichsten Bundesland Österreichs, seit vielen Jahrhunderten ihre Wurzeln schlagen. Sie kommunizieren unterirdisch, sind geniale Überlebenskünstler und zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde. Bäume sind voller Kraft und Zauber. Ihr Harz hat antibakterielle Wirkung. Neben dem Harz ist es vorwiegend das Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Einige der imposantesten Bäume Europas stehen in der Steiermark: eine 2.000 Jahre alte Linde in Übelbach und eine 1.000-jährige Eiche in Bierbaum. Die Dokumentation ist eine filmische Hommage an die Bäume der grünen Mark, ein Eintauchen in eine Welt, die von den wunderbaren Abläufen im inneren der stolzen Riesen ebenso erzählt wie von den Mythen, die sich um sie ranken. 600 Bäume sind in der Steiermark gar als Naturdenkmäler ausgewiesen Der Film führt von der „ältesten Eiche Europas“ bis zur „Königin der Alpen“, der Zirbe, vom widerstandsfähigen Ginkgo bis zum gigantischen Mammutbaum, von den heilenden Kräften der Linde bis zur gesunden Wirkung der Lärche. Regisseur Alfred Ninaus hat diese alten Bäume ein Jahr lang filmisch begleitet und ihr Leben im Wechsel der Jahreszeiten porträtiert.

„Nachtwandler und Feuerreiter – Hugo Wolf“ (10.00 Uhr)

Hugo Wolf (1860–1903) ist Österreichs bekanntester Liedkomponist nach Franz Schubert. Der Schüler von Richard Wagner zeichnete sich in seinen Liedern durch psychologische Einfühlsamkeit und durch großen Respekt vor den dichterischen Vorlagen aus. Er vertonte vor allem Texte der Romantiker Eduard Möricke und Joseph von Eichendorff sowie des Klassikers Johann Wolfgang von Goethe. Der schon in jungen Jahren an Syphilis erkrankte Wolf schlitterte bald nach den ersten Krankheitssymptomen in schwere Depressionen und verbrachte die letzte Zeit seines kurzen Lebens sogar in einer Irrenanstalt. Für die Mitwirkung an diesem Film von Felix Breisach, der Wolfs tragischen Lebensweg nachzeichnet und viele seiner unvergesslichen Werke erklingen lässt, konnte auch der amerikanische Starbariton Thomas Hampson gewonnen werden.

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