NEOS: Es braucht in Zukunft transparente und nachvollziehbare Bestellung der Uniräte

Claudia Gamon: „Wie für Aufsichtsräte bereits üblich, sollen auch Universitätsräte durch Zertifizierung und Weiterbildung professioneller aufgestellt werden.“

Wien (OTS) - „Gut, dass sich FPÖ und ÖVP nun nach langem Hin und Her endlich auf die Kandidatinnen und Kandidaten für die Universitätsräte einigen können. Die Unis noch länger im Unklaren über die Besetzung der Räte in der nächsten Funktionsperiode zu lassen, wäre absolut unverantwortlich gewesen“, so NEOS-Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon zur heutigen Bekanntgabe der Kandidat_innen durch Minister Faßmann. „Nun müssen wir dafür sorgen, dass der Besetzungsprozess in Zukunft anders abläuft. Es kann nicht sein, dass Entscheidungen über solch verantwortungsvolle Aufgaben in Parteigremien hinter verschlossenen Türen getroffen werden. Die Besetzung der Uniräte muss nach einer öffentlichen Ausschreibung, bei der sich alle Interessierten bewerben können, transparent und nachvollziehbar erfolgen.“ 

Dazu kommt, dass der Rechnungshof festgestellt hat, dass die Verwaltungsaufgaben der Uniräte nicht immer reibungslos erledigt werden. NEOS fordern, die Kritik des Rechnungshofs ernst zu nehmen, und haben bereits einen Antrag im Parlament bestellt, der die Unterstützung der Uniräte durch Weiterbildungsmöglichkeiten und Zertifizierung beinhaltet – wie etwa bei Mitgliedern von Aufsichtsräten bereits üblich. „Die Erfahrungen aus der Wirtschaft zeigen, dass diese Maßnahmen sehr stark dazu beitragen, Aufsichtsräte noch professioneller aufzustellen und die immer komplexer werdenden Anforderungen und hohe Verantwortungslast gut zu bewältigen“, schließt Gamon. 

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