willhaben-Marktübersicht 2018: Angebotspreise für Eigentumswohnungen im Jahresvergleich weiter angestiegen - Grafik & Tabelle

Wien (OTS) -

  • 120.000 Anzeigen untersucht: Angebotspreise in mehr als 80 % der Bezirke angestiegen
  • Alle Landeshauptstädte legten bei den Angebotspreisen zu
  • Preise in allen Wiener Bezirken im Aufwind, im Durchschnitt rund 9 % Steigerung
  • Judith Kössner: „Mit regelmäßigen Preisanalysen zu größtmöglicher Transparenz beitragen“

Die Immobilienplattform willhaben hat für ihre jährliche Marktübersicht erneut die Angebotspreis-Entwicklung von Eigentumswohnungen in ganz Österreich untersucht und dabei mehr als 120.000 entsprechende Anzeigen unter die Lupe genommen. Verglichen wurden die jeweiligen Angebotspreise aus dem Kalenderjahr 2017 gegenüber 2016: In mehr als 80 % der untersuchten Bezirke zogen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise weiter an.

Preise steigen in ganz Wien

Im Jahr 2017 wurden vor allem in Wien Eigentumswohnungen gegenüber 2016 wieder deutlich teurer angeboten. Wieden (25,6 %) und die Josefstadt (20,8 %) verzeichneten dabei die größten Preiszuwächse, obwohl in beiden Bezirken die Anzahl der auf willhaben angebotenen Wohnungen spürbar größer wurde. In allen Bezirken Wiens stiegen die Angebotspreise, im Wien-Gesamtschnitt um 8,9 %.

Umbruch bei Preisen und Bezirksgrenzen in Wiens Speckgürtel

Eine Sonderstellung nehmen heuer die Angebotspreise in den Bezirken rund um Wien ein. Die Aufteilung von Objekten, die zuvor dem Bezirk Wien Umgebung zugeordnet waren, beflügelte statistisch in Bruck an der Leitha, Korneuburg, St. Pölten Land und Tulln die ohnehin stark im Aufwind befindlichen Preise. In Bruck an der Leitha war dieser Umstand am stärksten zu spüren. Durch die Aufteilung von „Wien Umgebung“ verfünffachte sich hier statistisch die Anzahl der Eigentumswohnungs-Anzeigen im Bezirk.

Auch alle Landeshauptstädte legen zu

In sämtlichen Landeshauptstädten stiegen die Angebotspreise für Eigentumswohnungen im Jahresvergleich. Die Preiszuwächse bewegten sich dabei überwiegend in der Größenordnung von rund 4 bis 6 Prozent: Klagenfurt (6,4 %), Salzburg und Graz (beide 6,3 %), Innsbruck (5,1 %), Eisenstadt (5,9 %), Linz (4,4 %). In Bregenz lag die durchschnittliche Teuerung mit 15 % deutlich darüber. Die Angebotspreise in St. Pölten (2,5 %) entwickelten sich eher moderat.

Mit Preisanalysen zur Transparenz beitragen

„Die Entwicklung der Angebotspreise für Eigentumswohnungen zeigte auch im Vorjahr fast im gesamten Land deutlich nach oben. Wir möchten mit regelmäßigen Angebotsanalysen zur größtmöglichen Transparenz am heimischen Immobilien-Markt beitragen und gemeinsam mit unseren Preisschere-Untersuchungen, die in regelmäßigen Abständen Angebotspreise und Kaufpreise gegenüberstellen, Suchenden und Abgebern eine Orientierungshilfe bieten“, erklärt Judith Kössner, Leiterin des Immobilien-Bereichs von willhaben.


Bundesländer Highlights

Wien
Neben den Spitzenwerten im vierten (25,6 %) und achten (20,8 %) Bezirk stiegen die durchschnittlichen Angebotspreise von Wohnungen in Margareten (14,5 %), Währing (12,1 %) und Döbling (11,9 %) sowie am Alsergrund (10,2 %), in Penzing und Favoriten (beide 10,7 %) um mehr als 10 Prozent. Alle Bezirke Wiens haben preislich zugelegt, in etwas mehr als der Hälfte der Bezirke wuchs 2017 auch die Anzahl der angebotenen Wohnungen gegenüber 2016.

Niederösterreich
In Amstetten kamen Eigentumswohnungen 2017 im Vergleich zum Vorjahr um satte 20,9 % teurer auf den Markt. Auch die Bezirke Gänserndorf (13,9 %) und Gmünd (13,4 %) legten zu. Rückläufige Entwicklungen gab es in Horn (-7,1 %) und Krems Land (-4,3 %).

Burgenland

In Eisenstadt kamen 2017 mehr Wohnungen auf den Markt, also noch im Jahr davor. Die Preise zogen dennoch (um 5,9 %) an. Die deutlichste Steigerung von durchschnittlichen Angebotspreisen gab es in Mattersburg (11,6 %) und Neusiedl am See (11,1 %).

Kärnten
Eigentumswohnungen im Bezirk Feldkirchen wurden 2017 im Schnitt um 24,3 % teurer zum Verkauf angeboten als im Jahr zuvor. Mehr als 10 % Preiszuwachs gab es bei Angeboten in Hermagor (12,1 %), Villach (11,8 %) und in Villach Land (10,8 %). In Klagenfurt lag der Angebotspreisanstieg bei 6,4 % und im Bezirk Klagenfurt Land bei 7,50 %. Günstiger als im Jahr zuvor kamen Wohnungen in Spittal an der Drau (-4,9 %), St. Veit an der Glan und Völkermarkt (beide -7,2 %) auf den Markt.

Oberösterreich
Im Schnitt ein Viertel mehr pro Quadratmeter gegenüber dem Vorjahr wurde in den Angebotspreisen für Eigentumswohnungen im Bezirk Freistadt verlangt, offenbar ein Markt-Ausgleich zur eher rückläufigen Angebotspreis-Entwicklung aus dem Vorjahr. Auch in Schärding pendelte sich die Preisgestaltung ein: Der Aufwärtsentwicklung des Vorjahres folgte 2017 mit -9,8 % eine Korrektur. Die Preisvorstellungen in Steyr-Land wuchsen nach Stagnation im Vorjahr heuer um 14,6 %. In Linz (4,4 %), aber auch rund um die Landeshauptstadt, zogen die Preise an: Linz Land (6,0 %) und Urfahr-Umgebung (5,0 %).

Salzburg
In Sankt Johann im Pongau kamen Eigentumswohnungen vergangenes Jahr um durchschnittliche 9,2 % teurer auf den Markt als noch im Jahr zuvor. In der Stadt Salzburg stiegen die Preis-Erwartungen um 6,3 %. In Zell am See war der Angebotspreis-Anstieg mit 1,8 % am geringsten.

Steiermark
Gegenüber dem Vorjahr höher bepreist waren die Angebote für Eigentumswohnungen in Leoben (12 %), Bruck-Mürzzuschlag (9,6 %) und Leibnitz (8,1 %). Auch die Angebotspreise in Hartberg-Fürstenfeld (7,1 %) wurden spürbar angehoben. Doch es gab auch Regionen, in denen die Preisgestaltung bei Angeboten 2017 verhaltener verlief: In Weiz gab es defacto gar keine Veränderung, Murtal verzeichnete ein Plus von 0,6 %. In den Bezirken Murau (-4,1 %) und Südoststeiermark (-5,5 %) gaben die Angebotspreise nach.

Tirol
In ganz Tirol stiegen die Angebotspreise für Eigentumswohnungen. Am deutlichsten schnellten die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Kitzbühel (30,3 %), Landeck (24,4 %) und Schwaz (17,4 %) in die Höhe. Auch die Angebotspreise in Imst (10,7 %), Kufstein (9,6 %), Innsbruck (5,1 %) und Innsbruck-Land (4,9 %) zogen an.

Vorarlberg
Die Wohnungen in Bludenz und Bregenz wurden vergangenes Jahr im Schnitt um 16,1 % bzw. 15 % teurer zum Verkauf angeboten als im Jahr 2016. In Dornbirn hingegen verlief die Angebotspreis-Entwicklung moderater (5,3 %) und in Feldkirch war sie sogar leicht rückläufig (-3,8 %). 


Anmerkung: In der Grafik oder der Tabelle fehlende Bezirke sind bedingt durch zu geringe Datenmengen 2016 & 2017 oder durch die Bezirksaufteilung Wien Umgebung.

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Christine Krautzer, Reiter PR
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