ÖCV gedenkt seiner Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkzug und Trauermesse als starkes Zeichen der Erinnerung

Wien (OTS) - Die Zeit zwischen 1938 und 1945 war eine Zeit des Schreckens und der Verfolgung für den Österreichischen Cartellverband (ÖCV). 26 seiner Mitglieder wurden von den Nationalsozialisten ermordet, Hunderte mehr verfolgt und in Konzentrationslagern gefangen gehalten. 

"Ihr Widerstand und Kampf für ein freies Österreich während der NS-Zeit darf nicht vergessen werden", mahnt Michael Jayasekara, Präsident des ÖCV, deutlich ein. "Die Häuser und Lokale unserer Verbindungen zählten mitunter zu den ersten Einrichtungen, die von Nazi-Schergen im März 1938 gestürmt wurden."

Damit weist Jayasekara auf den 80. Jahrestag des "Anschlusses" Österreichs an Hitlerdeutschland hin, der im Rahmen des Schwerpunktes zum Gedenkjahr 2018 vom Österreichischen Cartellverband behandelt wird. 

Aus diesem Grund fand am gestrigen Sonntag ein Umzug durch die Wiener Innenstadt hin zum Stephansdom statt, wo Weihbischof Franz Scharl eine Gedenkmesse abhielt. 

Jayasekara abschließend: "Mitglieder unseres Verbandes haben erbitterten Widerstand geleistet und zählten zu denjenigen, die unser Land nach dem Kriegsende wieder mitbegründet haben. Heute gedenken wir jener, welche die Zeiten der Freiheit leider nicht mehr erleben konnten."

Der ÖCV ist mit über 13.000 Mitgliedern der größte Studenten- und Akademikerverband in Österreich. Ihm gehören 49 katholische Studentenverbindungen an. 

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