Start für ORF/ARD-Familienreihe „St. Josef am Berg“ mit Harald Krassnitzer und Paula Kalenberg

„Berge auf Probe“ am 16. Februar und „Stürmische Zeiten“ am 17. Februar in ORF 2

Wien (OTS) - Ein österreichischer Patriarch gegen seine deutsche Schwiegertochter – Harald Krassnitzer und Paula Kalenberg stehen einander als Kontrahenten in der neuen ORF/ARD-Familienreihe „St. Josef am Berg“ gegenüber. Mit „Berge auf Probe“ und „Stürmische Zeiten“ zeigt ORF 2 am Freitag, dem 16. Februar, und Samstag, dem 17. Februar 2018, jeweils um 20.15 Uhr, die ersten beiden Filme der neuen Reihe. Darin verfolgt Harald Krassnitzer als Familienoberhaupt, Hotelier und Bürgermeister Joseph Pirnegger knallhart seine Interessen. In Paula Kalenberg als Schwiegertochter Svea Classen findet er eine ebenbürtige Gegenspielerin, die seine undurchsichtigen Pläne für die Realisierung eines Nationalparks in der Alpenregion infrage stellt. Den Pirnegger-Clan machen Petra Morzé, Sebastian Wendelin und Bettina Schwarz komplett. Lars Montag führte Regie bei den beiden ersten Filmen der modernen Heimatkomödie um Familienkonflikte und schmutzige Geschäfte.

Harald Krassnitzer als liebenswürdiges Schlitzohr

„Joseph Pirnegger ist ein sehr gewiefter und mit allen Wassern gewaschener Typ. Er hat eine Schlitzohrigkeit, die einen ordentlich ärgern kann, aber auch eine gewisse Liebenswürdigkeit. Man weiß nie genau, ob man ihm böse ist oder ob man ihn bemitleiden soll. Es mischt sich alles mit dieser österreichischen Art, Probleme zu lösen und dabei immer irgendwo zu schauen, ob nicht auch noch ein eigener Vorteil vorhanden ist. Diese Wechselwirkung hat mir an der Rolle gut gefallen und sehr viel Spaß gemacht. Auch im Zusammenspiel mit den Kollegen: eine schöne Ensembleleistung“, so Harald Krassnitzer.

Genossen hat auch Paula Kalenberg die Zusammenarbeit mit Harald Krassnitzer – bis auf sein Redetempo, das war für die junge Schauspieler gewöhnungsbedürftig: „Es war herrlich, mit jemanden spielen zu dürfen, der so leidenschaftlich bei der Sache ist wie Harald. Irgendwie hat er den beeindruckenden Spagat geschafft, einen ziemlich unangenehmen Typen gnadenlos skrupellos zu zeichnen und trotzdem seine Liebenswürdigkeit zu bewahren. Der Konflikt der Generationen war bei uns auch immer das Aufeinanderprallen von verschiedenen Tempi. Haralds stoische, ruhige und wortkarge Art hat mich manchmal fast wahnsinnig gemacht. Er nimmt sich die Denkpausen, die er braucht, was mich ungeduldig werden ließ, aber auch tief beeindruckt. Und in der Zeit, in der er einen sehr gewählten, gut durchdachten Satz formuliert, purzelt mir gerne mal das Zwölffache an Worten aus dem Mund. Ich selber bin ohne solch starren familiären Hierarchien aufgewachsen, wie sie in vielen kleinen, konservativ geprägten Dörfern noch heute gelebt werden, und kann Sveas Drang sehr gut nachvollziehen, diese verkrusteten, alten Muster zu durchbrechen.“

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„St. Josef am Berg: Berge auf Probe“ am 16. Februar, 20.15 Uhr, ORF 2

Ein Leben ohne das geliebte Meeresrauschen kann sich die Stralsunderin Svea Classen (Paula Kalenberg) kaum vorstellen. Als sich Nachwuchs ankündigt, muss die Hanseatin ein aufgeschobenes Versprechen einlösen: die kirchliche Hochzeit in dem Alpendorf St. Josef, der Heimat ihres Ehemanns Peter Pirnegger (Sebastian Wendelin). Dort wartet ihr Schwiegervater Joseph Pirnegger (Harald Krassnitzer) bereits auf die Gelegenheit, seinen verlorenen Sohn endlich wieder nach Hause zu locken. Als bestens vernetzter Bürgermeister sorgt er dafür, dass Peter seinen Traumjob als Chefveterinär des künftigen Nationalparks bekommt. Auch für Svea hat er etwas in petto: eine Verwaltungsstelle in der Nachbargemeinde Klamm. Nun steht – zum Leidwesen ihrer Mutter Charlotte Classen (Anna Stieblich) – einer halbjährigen „Probezeit“ in den Bergen nichts mehr im Wege! Schon bald merkt Svea, was sich ihr Schwiegervater insgeheim gedacht hat: Sie soll sicherstellen, dass der störrische Bürgermeister Mingner (Branko Samarovski) für die Einrichtung eines Nationalparks zu Josephs Konditionen stimmt. Dass am Ende hart arbeitende Bergbauern wie der rebellische Holzer, genannt „Grusch Bauer“ (Tobias Ofenbauer), auf der Strecke bleiben, möchte Svea verhindern. Nun bekommt es Joseph mit einer Widersacherin zu tun, die mit ihm am Familientisch sitzt.

„St. Josef am Berg: Stürmische Zeiten“ am 17. Februar, 20.15 Uhr, ORF 2

Svea Classen (Paula Kalenberg) nimmt den Kampf gegen die Machenschaften ihres Schwiegervaters Joseph (Harald Krassnitzer) auf:
Als frisch gekürte Bürgermeisterin der Gemeinde Klamm kämpft die Hanseatin für die Interessen der betrogenen Bergbauern. Gemeinsam mit ihrem Assistenten Igor (Lukas Dimic) und dem Münchner Naturschutz-Experten Martin Gollan (Omar El-Saeidi) entwickelt Svea ein alternatives Konzept für den Nationalpark. Nicht leicht macht es ihnen der raubeinige Bergbauer Grusch (Tobias Ofenbauer), der dem smarten Berater alles andere als wohlgesonnen ist. Auch der gewiefte Strippenzieher Joseph schockt Svea: Bei der Anhörung sorgt er dafür, dass ihr ausgerechnet Ehemann Peter (Sebastian Wendelin) als Chefveterinär in den Rücken fällt. Der hat es nun satt, von seinem Vater instrumentalisiert zu werden, und ist bereit, nach Stralsund zurückzukehren. Svea, die sich aus Heimweh zwischendurch Videos mit Meerrauschen anschaut, will aber nicht so einfach aufgeben. Zumal sie ein Druckmittel gegen den Bürgermeister in die Finger bekommt. Leider muss Svea feststellen, dass Joseph ihr wieder einen Schritt voraus ist. Für ihn bedeutet jeder Etappensieg auch die Gefahr, dass sein Sohn und die Schwiegertochter – mitsamt Enkelin Josefine – St. Josef endgültig den Rücken kehren.

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